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1.000 Leihfahrräder für Dresden

Seit sechs Jahren kann man in der Stadt ein Fahrrad für ein paar Minuten bis zu mehreren Stunden bekommen. Jetzt gibt es nicht nur neue Räder.

Die Farbe der Leifahrräder ist neu, ansonsten kennen Nutzer schon viele Details.
Die Farbe der Leifahrräder ist neu, ansonsten kennen Nutzer schon viele Details. © Sven Ellger

Dresden. Die Fahrräder sind neu, das System ist aber längst eingeübt in Dresden. In dieser Woche starten der Fahrradverleiher Nextbike und die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ein neues Bike-Sharing-System. Es heißt Mobi-Bike und funktioniert letztlich genau so, wie es die Dresdner seit 2014 kennen. Will man ein Fahrrad und hat kein eigenes, kann man sich ein Leihfahrrad nehmen. Das kostet DVB-Stammkunden die ersten 30 Minuten lang nichts. Andernfalls schlagen 15 Minuten mit einem Euro zu Buche.

Mit 1.000 Fahrrädern startet Mobi-Bike und löst damit die 600 Fahrräder von SZ-Bike ab. Bereits im April 2014 startete SZ-Bike. Es war das erste System zum Fahrrad-Teilen in Dresden. "Mit dem Projekt SZ-Bike haben wir erfolgreich ein Signal gesetzt für umweltfreundliche Mobilität in Dresden", sagt Markus Hendel, Leiter DDV Event und Projektleiter bei SZ-Bike. Nun werde dieses Projekt es an die Stadt und die DVB übergeben. Partner für die Bereitstellung und Wartung der Fahrräder, die auch einen kleinen Fahrradkorb haben, ist wieder die Firma Nextbike.

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Die neuen Fahrräder sind gelb und haben einen Korb vor dem Lenker.
Die neuen Fahrräder sind gelb und haben einen Korb vor dem Lenker. © Sven Ellger

Die neuen Fahrradverleiher wollen nicht viel ändern. Allerdings gelten im Basistarif neue Preise, die identisch sind mit ähnlichen Bike-Sharing-Angeboten bundesweit. Ab sofort wird im 15-Minuten-Takt abgerechnet, denn die meisten Fahrradnutzer sind kürzere Zeit unterwegs, haben die Verantwortlichen aus den Daten der vergangenen Jahre ermittelt. Der Tageshöchstsatz beträgt in allen Tarifen 15 Euro für 24 Stunden. Beim Monatstarif werden jeweils 30 Minuten abgerechnet. Für zehn Euro pro Monat sind 30 Minuten pro Ausleihe frei, jede weitere halbe Stunde kostet einen Euro. Außerdem gibt es einen Jahrestarif und einen vergünstigen Jahrestarif für Abo-Kunden der Verkehrsbetriebe.

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Sie können die Fahrradschlösser ab sofort öffnen, indem sie ihre Abofahrkarte an einen Empfänger des Fahrrads halten. Dann dauert es nur Sekunden, bis sich das Schloss elektronisch öffnet. DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach erklärte am Montag, Ziel sei, die Abstellpunkte für die Fahrräder künftig näher an Straßenbahnhaltestellen heranzurücken. Der Anfang ist gemacht, auf dem Pirnaischen Platz stehen die Mobi-Bikes jetzt am sogenannten Mobi-Punkt auf dem Parkplatz gleich neben der Haltestelle Richtung Carolabrücke. Dort hat die Stadt vor zwei Jahren den ersten von künftig rund 70 sogenannten Mobi-Punkten eröffnet, an denen Leihautos zu haben sind, Elektroautos geladen werden können und nun auch Leihfahrräder stehen. 18 solche Plätze gibt es inzwischen in der Stadt.

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