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Landtagswahl 2019

AfD-Spitzenkandidat Urban - wer er ist und was er vorhat

Man sagt ihm eine gewisse Wendigkeit nach: Jörg Urban arrangiert sich mit allen Flügeln seiner Partei. Und könnte mit ihr stärkste Kraft bei der Wahl werden.

AfD-Chef Jörg Urban hofft auf bis zu 30 Prozent für die AfD bei der Landtagswahl. Seine Partei strebt drei Ministerien an. Doch Partner hat sie bislang nicht. © Jürgen Lösel

Der Mann, der den Osten AfD-blau machen will, trägt einen leuchtend roten Pullover. Gut erkennbar ist Jörg Urban, als er Mitte Juli als Gastredner seine Brandenburger Parteifreunde bei deren Wahlkampfauftakt in Cottbus unterstützt. Der sächsische AfD-Chef ruft der Menge vor der Stadthalle einen Satz zu, den er in diesem Wahlsommer mehrfach sagt. Über Konrad Adenauer, „einen der Gründerväter der Bundesrepublik Deutschland“, und dessen Partei mutmaßt Sachsens AfD-Spitzenkandidat: „Wenn er heute vor der Tür der CDU-Parteizentrale des Konrad-Adenauer-Hauses in Berlin stehen würde – er müsste als Rechtspopulist draußen bleiben.“ Aufnehmen, sagt Urban, würde ihn selbstverständlich die AfD.

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