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Scharfe Handgranate in Dresden gesprengt

Der Sprengkörper wurde bei Bauarbeiten in der Inneren Neustadt gefunden. Eine Bergung war nicht möglich. Der Liveblog zum Nachlesen.

Die Polizei hatte den Fundort an der Georgenstraße abgesperrt.
Die Polizei hatte den Fundort an der Georgenstraße abgesperrt. © Tino Plunert

Dresden. In der Inneren Neustadt in Dresden sind bei Bauarbeiten in der Georgenstraße am Donnerstagmorgen mehrere Handgranaten entdeckt worden. Eine davon musste vom Kampfmittelbeseitigungsdienst gegen Mittag gesprengt werden. In dieser Zeit wurden umliegende Häuser evakuiert, es wurde niemand verletzt. Wir haben an dieser Stelle live darüber berichtet. Die Entwicklungen des Morgens zum Nachlesen:

12.54 Uhr: Schon um 12 Uhr hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Granate gesprengt, meldet die Polizei. Zuvor waren 125 Menschen aus den umliegenden Häusern evakuiert worden. Sie können nun in die Gebäude zurückkehren, die Georgenstraße ist wieder frei. Insgesamt 45 Polizisten waren im Einsatz.

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An dieser Stelle beenden wir die Liveberichterstattung und danken Ihnen für Ihr Interesse.

12.47 Uhr: Die Sprengung ist erledigt, teilt die Polizei mit.

Hier lag die gefährliche Granate. Nur ein Loch zeugt noch von der Sprengung.
Hier lag die gefährliche Granate. Nur ein Loch zeugt noch von der Sprengung. © Tino Plunert

12.45 Uhr: In dem abgesperrten Bereich befindet sich eine Baustelle des Dresdner Unternehmens pohl.projects. Sie hat dort die Villa Palais en Vivre" saniert und den Neubau "Palais en Vogue" errichtet. Beide haben jeweils acht Wohnungen. Dazu gibt es eine Tiefgarage. Dort sind die Arbeiten derzeit gestoppt.

12.35 Uhr: Die Evakuierung betrifft Gebäude im Geviert zwischen Georgenstraße, Glacisstraße und Albertplatz. Es wird auch von der Zentrale der Volksbank Dresden-Bautzen an der Georgenstraße 6 begrenzt. Dort gibt es ersten Meldungen nach derzeit keine Einschränkungen.

12.17 Uhr: Sieben Wohn- und Geschäftshäuser müssen evakuiert werden, teilt die Polizei mit. Die Fachleute vom Kampfmittelbeseitigungsdienst haben den Fundort untersucht und dabei festgestellt, dass nur eine der Handgranaten gesprengt werden muss.

Update 12.05 Uhr: Inzwischen ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst auf der Baustelle eingetroffen. 

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist auf der Baustelle im Einsatz.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist auf der Baustelle im Einsatz. © Tino Plunert

Die Erstmeldung zum Handgranatenfund in Dresden:

Bei Bauarbeiten in der Inneren Neustadt haben die Bauleute am Donnerstag mehrere alte Handgranaten entdeckt. Das teilte die Polizei am Vormittag gegen 11.15 Uhr mit. Sie liegen auf einem Grundstück an der Georgenstraße, nahe dem Albertplatz. Gleich daneben befindet sich die Zentrale der Volks- und Raiffeisenbank, auf dem Grundstück wurde ein altes Haus saniert und ein Neubau errichtet. Die Polizei sperrte den Fundort ab und alarmierte den Kampfmittelbeseitigungsdienst.

Mindestens zwei der Sprengkörper sind so gefährlich, dass sie vor Ort unschädlich gemacht werden müssen. Weitere Munitionsreste liegen ebenfalls in der Baugrube, sie sind aber weniger gefährlich, teilte die Polizei mit.

Jetzt wird die Sprengung vorbereitet. Dazu sollen mehrere Häuser evakuiert werden. Damit hat die Polizei inzwischen angefangen. Die Georgenstraße ist derzeit für den Verkehr gesperrt. Die Beamten gehen davon aus, dass es mehrere Stunden dauert, alle Personen aus der Gefahrenzone zu bringen und die zwei Granaten unschädlich zu machen. (SZ/csp)

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