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Wirtschaft

Darum kommt die f6 nicht mehr aus Dresden

Die ehemalige Hochburg der Tabakproduktion verliert ihr Markenprodukt. Angeblich liegt es an den Maschinen.

© Foto: Wolfgang Wittchen

Laut Winkel machten die Zigaretten zuletzt fünf Prozent der Produktionskapazität in der Fabrik in Dresden-Striesen aus. Nur wenige der rund 300 Beschäftigten hatten noch mit der Zigarettenproduktion zu tun. Für sie gebe es in der Fabrik weiterhin Arbeit, sagte Winkel. Er begründete die Verlagerung damit, dass die Dresdner Maschinen neuen Anforderungen nicht mehr genügten: Auf jede Packung muss nach EU-Vorschriften ein Code gedruckt werden, mit dem sich die Lieferkette nachvollziehen lässt. Das sei mit den bisherigen Maschinen nicht möglich gewesen. Allerdings hat Philip Morris die Verpackung nun ohnehin von „Softpacks“ auf „Flip-Top-Boxes“ umgestellt, also die verbreiteten Schachteln mit Deckel zum Aufklappen.

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