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30 Jahre Wir

Das Wunder von Bautzen

Zum Ende der DDR schien die Altstadt hoffnungslos verloren. Ihre Rettung galt als Jahrhundertaufgabe. Doch dann kam alles ganz anders.

Karsten Herrmann steht in der Bautzener Schloßstraße. Dass sich heute hier Kneipe an Kneipe reiht und das Leben pulsiert, ist auch ein Verdienst des Oberfranken, der 1991 eine Ruine gekauft und saniert hat.
Karsten Herrmann steht in der Bautzener Schloßstraße. Dass sich heute hier Kneipe an Kneipe reiht und das Leben pulsiert, ist auch ein Verdienst des Oberfranken, der 1991 eine Ruine gekauft und saniert hat. © Steffen Unger

Bautzen. Selbst bei Regen leuchtet die Schloßstraße noch in ihren wunderbaren Farben. Ein Hauch Italien liegt in der Luft. „Ich kann mich noch gut erinnern, als ich hier zum ersten Mal stand. Desaströs. Es war eine Altstadt, wo sich eine Ruine neben der anderen befand“, sagt er. Seine Gedanken führen ihn zurück ins Jahr 1991. Damals kommt der gebürtige Oberfranke in die Oberlausitz. Er soll das rückübereignete volkseigene Schleifscheiben-Werk in Crosta retten. Doch schon bald gehört der Unternehmer zu unzähligen Bauherren, die der Bautzener Altstadt ihren Charme zurückgeben.

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