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Dresden-Monopoly: Das sind die Straßen

Fast hätte das Corona-Virus den Zeitplan gesprengt, doch pünktlich zur Präsentation des Spiels wurde auch eine besondere Dresdner Spielfigur fertig.

Mr. Monopoly persönlich stellte das Spiel am Montag in Dresden vor.
Mr. Monopoly persönlich stellte das Spiel am Montag in Dresden vor. © Sven Ellger

Dresden. Wer die Prager Straße schon ergattern konnte, und sich auch den Dr.-Külz-Ring gesichert hat, der muss nur noch schauen, dass er auch den Wiener Platz samt Achterbahn-Restaurant unter seine Fittiche bekommt, damit er endlich Häuser und Hotels bauen kann. 

Das Dresden-Monopoly ist da, nachdem in den vergangenen Monaten bereits 4.000 Exemplare vorbestellt gewesen waren. Am Spielprinzip hat sich nichts geändert - und doch hat sich die Dresden-Version des Brettspielklassikers mehr als nur hübsch gemacht. Alle 22 Straßen und andere Orte wurden auf die Stadt angepasst. Sogar ein Blitzer ist dabei und die Ereigniskarten sind jetzt Nachrichten von Sächsische.de.

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Schauen, beraten lassen, mit dem Bauherren sprechen. Am 25. Oktober findet eine Baustellenbesichtigung in Döbeln statt.

Bei der Auswahl durften die Dresdner mitentscheiden. Natürlich durfte der Altmarkt nicht fehlten - die teuerste Straße im ganzen Spiel mit 400 Monopoly-Dollar. Auch der Zoo und der Theaterplatz sind wenig überraschend dabei. Die Kräutersiedlung und die Peschelstraße hätte dagegen wohl nicht jeder auf der Rechnung gehabt, wobei sich die Auswahl auch daran orientierte, welche Partner die Macher ins Boot holen konnten. Dazu gehört auch die DDV-Mediengruppe mit Sächsische.de und Sächsischer Zeitung.

"Im Layoutprozess wurde wieder einmal deutlich, wie viel Dresden zu bieten hat", sagte Florian Freitag, von der Polar1 GmbH. Das Zwickauer Unternehmen hat die Dresdner Version des Spiels zusammen mit dem Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves entwickelt. "Zahlreiche Sehenswürdigkeiten haben es auf Verpackung und Spielfeld geschafft, aber längst nicht alle, dafür fehlte einfach der Platz."

Alle 22 Straßen und auch die anderen Orte sind speziell auf Dresden zugeschnitten.
Alle 22 Straßen und auch die anderen Orte sind speziell auf Dresden zugeschnitten. © Sven Ellger

Als eines der Highlights im Spiel wurde eine Spielfigur entworfen, die typisch für die Stadt sein soll. Bei der Endauswahl konnten sich die Dresdner zwischen der Frauenkirche und dem Goldenen Reiter entscheiden - und favorisierten letzteren. Da die Figur jedoch als einziges Teil in China hergestellt wurde, drohte zuletzt wegen des Corona-Virus fast noch der Zeitplan zu platzen. Letztlich sei die Lieferung jedoch gerade noch rechtzeitig am Wochenende eingetroffen.

Bei einer Abstimmung im Internet entschieden sich die Dresdner für den Goldenen Reiter als Spielfigur.
Bei einer Abstimmung im Internet entschieden sich die Dresdner für den Goldenen Reiter als Spielfigur. © Sven Ellger

Der Düsseldorfer Spieleverlag Winning Moves ist der weltweit größte Lizenznehmer von Hasbro, dem Hersteller von Monopoly. Bereits seit 20 Jahren bringt Winning Moves Städte- und Regional-Editionen heraus. Mittlerweile sind mehr als 250 Versionen auf den Markt gekommen. 

Vor mehr als zehn Jahren gab es bereits eine Dresden-Version des Brettspiels in viel kleinerer Auflage. Auch damals war ein Reiter dabei. Der war allerdings silber und hatte auch sonst wenig bis nichts mit August dem Starken zu tun.

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Ab sofort ist das Dresden-Monopoly eine Woche lang exklusiv in den Shops der Sächsischen Zeitung erhältlich, ab 9. März dann auch in anderen Geschäften in Dresden und Umgebung. Außerdem kann es unter www.ddv-lokal.de und www.dresden-spiele.de bestellt werden. Das Spiel kostet 49,95 Euro. 

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