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Filmnächte am Elbufer: Programm steht

Die Filmnächte in Dresden können stattfinden. Mit "Bohemian Rhapsody" geht's los, Klassiker und Literaturfilme folgen. Und erstaunlich viel Musik.

Galileo, Galileo - in "Bohemian Rhapsody" spielt Rami Malek (m.) den Queen-Frontsänger Freddie Mercury. Zu sehen ist der Film bei den Filmnächten am Elbufer in Dresden.
Galileo, Galileo - in "Bohemian Rhapsody" spielt Rami Malek (m.) den Queen-Frontsänger Freddie Mercury. Zu sehen ist der Film bei den Filmnächten am Elbufer in Dresden. © 20th Century Fox

Dresden. Erst kam die Unsicherheit, ob die Filmnächte am Elbufer überhaupt stattfinden konnten. Kaum war Grünes Licht da, sperrte der Disney-Konzern seine komplette Kinoware, auf die die Filmnächte stark gesetzt hatten. Nach intensiven Spielplanumbauten steht es nun doch, das Programm des größten Kino-Open-Airs in Deutschland. Zumindest die erste Hälfte davon bis zum 31. Juli, denn Restunsicherheiten bleiben vorerst.

Den Anfang machen am 26. Juni zwei bewährte Musik-Klassiker: Die Lebensgeschichte des Queen-Sängers Freddie Mercury "Bohemian Rhapsody" und gleich darauf die US-Komödie "Mamma Mia" mit etlichen Songs der weltberühmten Schwedencombo.

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Überhaupt scheint der coronabedingte Wegfall der Konzerte das Filmnacht-Team inspiriert zu haben, zum Trost neben den vier Nachmittagen und Abenden mit der Dresdner Philharmonie wenigstens mehrere singende klingende Filme zu zeigen: Auch zu "La La Land", "Lindenberg! Mach dein Ding", "Dirty Dancing" und "Judy" kann man prima im Takt wippen. Jedenfalls mit Abstand: Zwei Plätze dürfen besetzt werden. drei dazwischen müssen frei bleiben.   

Filmnächte am Elbufer 2020: Keine Abendkasse, Tickets gibt es nur online

Auffällig ist die große Zahl der Tage, an denen es zwei Filme hintereinander zu sehen gibt, zumeist als Kombi von Familienfilm und Erwachsenenkino. Ebenso auffällig: Es sind sehr viele Literaturverfilmungen dabei. Darunter "Das geheime Leben der Bäume", "Deutschstunde", "Pünktchen und Anton", "Der Junge muss an die frische Luft", "Gut gegen Nordwind" sowie "Narziss und Goldmund".

Geblieben ist die traditionelle Gleichberechtigung von großer, tendenziell leichter Unterhaltung und Anspruchskino im Programm. Platz ist für die Komödie "Das perfekte Geheimnis" ebenso wie für die leise, aber schräge palästinensische Preziose "Vom Gießen des Zitronenbaums".

Dennoch fordert Corona seinen Tribut. Da es keine lukrativen Großkonzerte geben wird und nur ein Viertel der Plätze besetzt werden darf, sind Einbußen programmiert. Deshalb mussten die Kartenpreise für das Abendprogramm um 50 Cent auf 9,50 Euro erhöht werden. Auch kann es wegen der Sicherheitsbestimmungen keine Abendkasse geben, Tickets sind nur online erhältlich. 

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Das komplette Programm und Tickets gibt es auf der Internetseite der Filmnächte am Elbufer.

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