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Zwölf Verstöße gegen Maskenpflicht in Dresden

Das Ordnungsamt kontrollierte, ob die Dresdner sich an die neue Corona-Schutzverordnung halten. Wann es für Maskenmuffel richtig teuer wird.

Seit Dienstag droht auch den Dresdnern ein Bußgeld von 60 Euro, wenn sie zum Beispiel Läden ohne Mund-Nasen-Maske betreten.
Seit Dienstag droht auch den Dresdnern ein Bußgeld von 60 Euro, wenn sie zum Beispiel Läden ohne Mund-Nasen-Maske betreten. ©  dpa/Stefan Sauer

Dresden. Seit dem 1. September droht den Sachsen ein Bußgeld von 60 Euro, wenn sie in Bussen, Bahnen und in Geschäften keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das regelt die neue Corona-Schutzverordnung, die am Dienstag in Kraft trat. Verstöße gegen die Maskenpflicht, die bereits seit 20. April gilt, sind nun eine Ordnungswidrigkeit. 

In Dresden kontrolliert das Ordnungsamt, ob die Verordnung eingehalten wird. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, wurden in einer ersten Kontrollschicht 17 Kontrollen in den Fahrzeugen der DVB durchgeführt. Dabei wurden acht Verstöße festgestellt. Kontrollen in acht Geschäften des Stadtgebietes ergaben vier Verstöße. "In allen Fällen wurde die Maske nicht korrekt getragen oder beim Eintreten ins Geschäft nicht rechtzeitig aufgesetzt", erklärt die Stadt. Die so angetroffenen Personen hätten ihr Verhalten aber sofort korrigiert. Deshalb mussten keine Bußgelder verhängt werden. Kontrolliert wurde in zwei Teams mit jeweils drei Bediensteten.

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"Der ganz überwiegende Teil der Dresdnerinnen und Dresdner trägt seine Mund-Nasen-Bedeckung richtig und diszipliniert", sagt Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel. "Ich erhoffe mir von der neuen Regelung, dass sie auch all jene an die Pflicht zum Tragen einer Maske erinnert, die dies bisher eher als fakultativ betrachtet haben." 

Wer bei einer Kontrolle ohne Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt wird und eine Befreiung von der Maskenpflicht nicht durch Vorlage eines Schwerbehindertenausweises oder durch ein ärztliches Attest glaubhaft machen kann, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro rechnen. In diesem Fall fertigen die Bediensteten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, erklärt die Stadt. 

Die Anzeige lasse sich auch nicht dadurch verhindern, dass die Personalien nicht genannt werden. "Die Verweigerung der Angaben stellt vielmehr eine weitere Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet werden."

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