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Rohwer und Reichel offiziell als Wahlsieger bestätigt

Wahlausschuss hat über das Endergebnis befunden, AfD-Kandidat Harlaß kündigt Einspruch an - der Dresdner Newsblog zur Wahl.

Im Dresdner Rathaus hat am Donnerstag der Wahlausschuss getagt - und nachzählen lassen.
Im Dresdner Rathaus hat am Donnerstag der Wahlausschuss getagt - und nachzählen lassen. © SZ/Dominique Bielmeier

13.42 Uhr: Der AfD-Kandidat für Dresden II - Bautzen II, Andreas Harlaß, will die Feststellung des Wahlergebnisses durch den Kreiswahlausschuss anfechten. Er fühle sich bestärkt darin, dass der Abstand zu Rohwer am Donnerstag gesunken ist, sagte er der SZ. Er betont, dass er nicht von Wahlbetrug sprechen wolle, sondern: "Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler."

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Bis zum 26. November hat jeder Wahlberechtigte in Deutschland die Möglichkeit, Einspruch gegen die Gültigkeit der Wahl beim Deutschen Bundestag einzureichen.

13.15 Uhr: Kurz gab es eine Debatte im Ausschuss. Beisitzer und AfD-Landtagsabgeordneter Hans-Jürgen Zickler wollte den ganzen Wahlkreis Dresden II nachzählen lassen, vermutlich um seinem Parteifreund Andreas Harlaß doch noch zum Direktmandat zu verhelfen. Einer Abstimmung darüber hat der Kreiswahlleiter Markus Blocher aber nicht stattgegeben.

Zickler berief sich darauf, dass mehrere Wahlbezirke nachgezählt wurden und jeweils Unstimmigkeiten festgestellt wurden. Blocher entgegnet: Es seien nur die Bezirke nachgezählt, bei denen schon die Niederschriften auf Fehler hindeuteten. Zickler wurde schließlich auf die Rechtsbehelfsbelehrung hingewiesen und stimmte als einziger gegen das Gesamtergebnis der Wahl.

13 Uhr: Nun ist Lars Rohwer (CDU) als Sieger des Wahlkreises Dresden II bestätigt worden. Er hat 35.014 Stimmen erhalten. Sein Konkurrent Andreas Harlaß von der AfD kommt auf 34.979 stimmen. Der Abstand zwischen den Kandidaten hat sich unter anderem durch zusätzliche Stimmen, die zunächst für ungültig erklärt, nun aber hinzugezählt wurden, von 39 Stimmen auf 35 Stimmen verringert.

12.40 Uhr: Nachzählung notwendig

In Dresden II waren mehrere Neuauszählungen von Wahlbezirken nötig, da Unstimmigkeiten festgestellt wurden. Es handelt sich bisher jedoch immer nur um Verschiebungen von einer oder zwei Stimmen. AfD-Direktkandidat Andreas Harlaß verfolgt die Abstimmungen der Beisitzer aufmerksam, geht es für ihn doch nur um einen Abstand von 39 Stimmen zum Wahlsieger Lars Rohwer von der CDU.

In 9 Wahlbezirken in Dresden II gab es Korrekturen. In 5 Bezirken war eine Nachzählung notwendig.

11.16 Uhr: Ausschuss bestätigt CDU-Mann Markus Reichel als Wahlsieger

Der Wahlausschuss hat die Ergebnisse für den Wahlkreis 159, also Dresden I, bestätigt. In diesem hatte der CDU-Kandidat Markus Reichel das Direktmandat gewonnen. Das ist ihm mit der Bestätigung der Wahlergebnisse nun sicher.

Es hat nur wenige Stimmenverschiebungen gegeben, weil der Ausschuss einzelne Stimmen doch als gültig oder ungültig gewertet hat. Bei den drei Erstplatzierten ergeben sich folgende Änderungen:

  • Markus Reichel (CDU): erst 37.809 Stimmen, amtliches Endergebnis: 37.811
  • Katja Kipping (Linke): erst 33.871 Stimmen, amtliches Endergebnis: 33.872
  • Jens Maier (AfD): erst 33.779 Stimmen, amtliches Endergebnis: 33.780

Im Gesamtergebnis ändert sich jedoch nichts.

Jetzt gibt es eine Pause. Danach ist der Wahlkreis Dresden II an der Reihe. Dort sieht es deutlich enger aus zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten bei den Erststimmen.

30. September, 9.50 Uhr: Wahlausschuss beginnt zu tagen

An diesem Donnerstag kommt um 10 Uhr der Kreiswahlausschuss zusammen. Das Gremium soll das amtliche Endergebnis feststellen. Bevor es soweit ist, müssen die Mitglieder jedoch strittige Fragen klären. Dazu gehört, ob die als ungültig gewerteten Stimmzettel tatsächlich nicht gewertet werden. Von Brisanz ist diese Frage deshalb, weil den Gewinner des Direktmandates im zweiten Dresdner Wahlkreis, Lars Rohwer (CDU), und den Zweitplatzierten, Andreas Harlaß (AfD), nur 39 Stimmen voneinander trennen.

28. September, 18 Uhr: So taktisch haben die Dresdner gewählt

Die SPD scheint vor Kraft kaum noch laufen zu können, andere Parteien fragen sich, wo ihre Wähler hin sind. Die Ergebnisse der Bundestagswahl für Dresden sind ein Stimmungsbild und zeigen zum Teil erstaunliche Entwicklungen.

Die Grünen haben am meisten dazugewonnen, ihre Kandidaten aber sind eher gefloppt. Bei den Linken ist es in Teilen umgekehrt, die CDU ist am Boden und gewinnt dennoch die Direktmandate. Was die Ergebnisse aussagen und wie die Parteien diese bewerten, lesen Sie hier.

17.01 Uhr: Ebenfalls aus Dresden in den Bundestag einziehen wird die SPD-Direktkandidatin Rasha Nasr. "Als SPD Dresden freuen wir uns über das Ergebnis der Bundestagswahl", erklärt der Vorsitzende Albrecht Pallas. "Die SPD ist in Ost- und Westdeutschland die stärkste Kraft geworden. Auch in der Landeshauptstadt Dresden wählten die meisten Wähler:innen mit ihrer Zweitstimme die SPD."

Dafür gebe es viele Gründe. "Wir haben in den letzten Monaten konsequent jene Probleme angesprochen, die die Menschen in Dresden besonders im Alltag bewegen. Die SPD steht für Respekt und gute Löhne mit einem Mindestlohn von mindestens 12 Euro sowie stabile Renten", so Pallas.

Besonders freue man sich, dass mit dem Einzug von Rasha Nasr über die Landesliste nach acht Jahren endlich wieder eine Sozialdemokratin Dresden im Bundestag vertrete. "Wir gratulieren Rasha Nasr herzlich zur Wahl in den Bundestag und wünschen ihr viel Erfolg bei der wichtigen Arbeit für ein sozialeres Land", sagt Pallas.

Auch dem zweiten Kandidaten Stephan Schumann (Dresdem II) gelte Dank, auch wenn es nicht für das Bundestagsmandat gereicht hat. "Sein kompetenter, kämpferischer und inhaltlich starker Wahlkampf hat sehr dazu beigetragen, dass die SPD in Dresden vorne liegt", so Pallas.

16.50 Uhr: Die beiden Dresdner Direktkandidaten der Grünen, Merle Spellerberg und Kassem Taher Saleh, werden über die Landesliste ihrer Partei in den Bundestag einziehen. Zum ersten Mal stellen die Grünen damit zwei Bundestagsabgeordnete aus Dresden. "Hinter uns liegt ein engagierter und leidenschaftlicher Wahlkampf in einem schwierigen politischen Umfeld", erklärt die Partei. Massive Anfeindungen und harte Auseinandersetzungen hätten den Wahlkampf geprägt. "Wir Grüne haben es geschafft unser Ergebnis in den Dresdner Wahlkreisen nahezu zu verdoppeln. Mit so vielen engagierten Mitgliedern wie noch nie haben wir einen intensiven Wahlkampf in Dresden geführt. Das zeigt, wie stark wir uns strukturell als eine der führenden politischen Kräfte in Dresden gefestigt haben."

Merle Spellerberg erklärt: "Ich bedanke mich herzlichst für das Vertrauen der Wähler*innen und freue mich sehr auf die nun vor mir liegende Arbeit. Wir haben mit einer starken Kanzlerkandidatin für Veränderung gekämpft und mit Abstand das beste Bundestagswahlergebnis aller Zeiten erreicht. Das ist ein riesiger Erfolg für Bündnis 90/Die Grünen. Das Ergebnis zeigt, dass viele Menschen der Überzeugung sind, dass es eine starke Kraft für Klimaschutz und Demokratie im Bundestag braucht. Auch wenn wir angesichts der Herausforderungen der Klimakrise mit anderen Zielstellungen in diesen Wahlkampf gegangen sind."

Kassem Taher Saleh ergänzt: "Es war eine lange Wahlnacht, an deren Ende klar ist, dass ich dem nächsten Deutschen Bundestag angehören werde. Davon bin ich überwältigt und bedanke mich bei allen, die das möglich gemacht haben, zuallererst natürlich bei den Wähler*innen von Bündnis 90/Die Grünen, aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die unermüdlich für diesen Erfolg gekämpft haben." Diese Bundestagswahl sei eine Klimawahl gewesen. "Klimaschutz kommt auch im vom Strukturwandel geprägten Sachsen eine große Rolle zu. Wir haben zudem ein verlässliches Angebot gemacht für Gerechtigkeit und standhafte Demokratie. Ich freue mich darauf, mich dafür im Bundestag einsetzen zu können."

14.47 Uhr: Der CDU-Kreisverband gratuliert den beiden direkt gewählt Bundestagskandidaten Markus Reichel und Lars Rohwer zu ihren Wahlsiegen. Mit einem engagierten Wahlkampf und vielen Unterstützern sei es gelungen die beiden Wahlkreise 159 und 160 zu gewinnen.

"In einem insgesamt schwierigen Umfeld für die CDU im Bund und in Sachsen ist dieser Wahlsieg ein Erfolg, aber auch gleichzeitig ein Auftrag an unsere neuen Bundestagsabgeordneten", erklärt der Kreisverband. Beide Kandidaten würden nicht für ein "Weiter so" einstehen. "Von Dresden muss und wird ein Signal des Aufbruchs und Erneuerung ausgehen."

Markus Reichel, Kreisvorsitzender und direkt gewählter Bundestagsabgeordneter, dankt allen Wählerinnen und Wählern für Ihr Vertrauen. "In den kommenden vier Jahren möchte ich eine klare und transparente Stimme für Dresden in Berlin sein. Für die CDU ist das gestrige Ergebnis eine Gelegenheit, Demut zu zeigen. Dazu gehört, dass wir uns als Partei nun intensiv um unser Fundament kümmern. Einen Regierungsauftrag für die CDU kann ich aktuell beim besten Willen nicht erkennen!"

Lars Rohwer bedankt sich nicht nur bei der Stammwählerschaft der CDU, "sondern auch bei allen, die mir ihre Erststimme gegeben haben, um zu verhindern, dass der Wahlkreis 160 blau wird". Er fühle sich den Themen dieser Wählerschaft ebenso verpflichtet bei der Neuausrichtung der CDU. "Das Bundestagsmandat nehme ich mit Demut an und werde viel dafür arbeiten, den Wahlkreis wieder zusammenzuführen" so Rohwer. Er möchte die Mitte der Gesellschaft stärken "mit einer Politik des wachen Geistes und der offenen Augen".

14.33 Uhr: 80,1 Prozent der 424.707 Wahlberechtigten in der Stadt Dresden haben am Sonntag ihre Stimme zur Bundestagswahl abgegeben. Damit lag die Wahlbeteiligung um genau einen Prozentpunkt höher als zur Wahl 2017. Der bisherige Höchstwert wurde 1998 mit 82,4 Prozent erreicht. Oberbürgermeister Dirk Hilbert zog daraus die Erkenntnis, "dass die Demokratie in unserer Stadt lebendig ist. 80 Prozent Wahlbeteiligung ist der zweithöchste Wert seit der Wiedervereinigung."

Die höchste Wahlbeteiligung wiesen Loschwitz/Wachwitz mit 88,7 Prozent und Bühlau/Weißer Hirsch mit 88,2 Prozent auf, die geringste die Stadtteile Prohlis-Süd mit 57,8 Prozent sowie Gorbitz-Süd mit 59,8 Prozent. Während die Wahlbeteiligung in den Stadtteilen mit der höchsten Wahlbeteiligung im Vergleich zur letzten Bundestagswahl anstieg, ging sie in den Stadtteilen mit der geringsten Wahlbeteiligung zurück.

Als Schätzung der vorläufigen Wahlbeteiligung wurde für die Briefwahl ein Anteil von 37 Prozent aller Wahlberechtigten ermittelt. Zur Bundestagswahl 2017 wurde die Briefwahlbeteiligung auf knapp 23 Prozent geschätzt. Die höchste Anzahl beantragter Briefwahlunterlagen lag in Dresden bisher bei rund 122.500 zur Landtagswahl 2019, damals wählten 38 Prozent der Wählerinnen und Wähler per Briefwahl.

Die Wahlergebnisse für Dresden (Zweitstimmen):

  • SPD: 17,7 Prozent
  • AfD: 17,6 Prozent
  • Grüne: 16,8 Prozent
  • CDU: 14,5 Prozent
  • FDP: 12 Prozent
  • Die Linke: 11,1 Prozent

Wie bei den vergangenen vier Bundestagswahlen gewannen die Kandidaten der CDU die Direktmandate in beiden Wahlkreisen. Markus Reichel gewann den Wahlkreis 159 mit 21,1 Prozent der Stimmen. Katja Kipping (Die Linke) belegt mit 18,9 Prozent Platz zwei. Lars Rohwer gewann den Wahlkreis 160 mit 18,6 Prozent der Stimmen, allerdings beträgt sein Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten Andreas Harlaß von der AfD mit ebenso 18,6 Prozent nur 39 Stimmen.

In 30 Stadtteilen erreichte die AfD den höchsten Zweitstimmenanteil aller Parteien - vor allem an den Stadträndern und großen Plattenbaugebieten, gefolgt von den Grünen mit 19 Stadtteilen, die vor allem in der Innenstadt und am Innenstadtrand liegen. Die SPD erreicht in zehn Stadtteilen, zum Beispiel in Johannstadt-Süd oder Striesen-Süd den höchsten Wert. Die CDU erreichte nur in drei Stadtteilen den höchsten Wert. Das sind Gönnsdorf/Pappritz und Bühlau/Weißer Hirsch. In Loschwitz/Wachwitz herrscht Stimmengleichstand mit den Grünen.

Die SPD erreichte in Johannstadt-Süd mit 22 Prozent ihren höchsten Wert, in Striesen-Süd mit knapp 21 Prozent den zweithöchsten. Sehr niedrige Werte erhielt die SPD in Stadtteilen wie Schönfeld/Schullwitz (etwa 12 Prozent) und der Äußeren Neustadt (etwa 13 Prozent).

Die AfD erlangte vor allem in der Gorbitz und Prohlis mit 27 bis knapp 31 Prozent hohe Stimmenanteile, ebenso in Schönfeld/Schullwitz (28 Prozent). Weniger als zehn Prozent erreichte sie dagegen in der Inneren Altstadt und Neustadt (neun Prozent), der Leipziger Vorstadt (sieben Prozent) und der Äußeren Neustadt (vier Prozent).

Den höchsten Anteil an Zweitstimmen erhielten die Grünen mit 41,8 Prozent in der Äußeren Neustadt und in der Leipziger Vorstadt (34,3 Prozent). Dagegen lagen die Anteile der Grünen in den Stadtteilen, in denen die AfD viele Stimmen erhielt, besonders niedrig. Am geringsten fiel der Anteil mit fünf Prozent in Prohlis aus.

In Gönnsdorf/Pappritz und Kleinzschachwitz erzielte die CDU mit jeweils etwas über 20 Prozent die besten Ergebnisse, in der Äußeren Neustadt mit 4,5 ihr schlechtestes.

Die FDP holte in Loschwitz/Wachwitz 17,6 und in Gönnsdorf/Pappritz 16,6 Prozent ihre höchsten Werte, ihre niedrigsten in der Leipziger Vorstadt mit 5,7 und in der Äußeren Neustadt mit knapp sechs Prozent.

Die Linken erreichten in der Leipziger Vorstadt mit 22,4 Prozent ihr höchstes Ergebnis, die niedrigsten Ergebnisse in Schönfeld/Schullwitz und Gönnsdorf/Pappritz mit etwas mehr als sechs Prozent.

27. September, 13.53 Uhr: Am Tag nach der Bundestagswahl bedankt sich Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) bei allen Wahlhelfern, die im Einsatz waren: "Mein Dank geht an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die uns am gestrigen Wahltag ehrenamtlich und freiwillig unterstützt haben." Die 4.700 ehrenamtlichen Wahlhelfer, von denen allein 1.740 bei der Briefwahlauszählung im Einsatz waren, hätten eine hervorragende Leistung gezeigt und für den reibungslosen Ablauf der Bundestagswahl in Dresden gesorgt. "Diese große Unterstützung ist Ausdruck eines aktiven Ehrenamtes in unserer Stadt."

Dank an die Helfer, von denen neun am Wahltag sogar Geburtstag hatten, kommt auch vom Ersten Bürgermeister Detlef Sittel: "Tatsächlich bedeutet jede Wahl einen großen logistischen Aufwand, der von vielen Beschäftigten innerhalb der Verwaltung im Vorfeld und in Nachbereitung der Wahl geleistet wird. Ich danke allen an der Wahlvorbereitung und -durchführung Beteiligten. Danke, dass wir uns auch dieses Mal wieder auf Sie verlassen konnten."

Neben den ehrenamtlichen Helfern waren über 500 Beschäftigte der Landeshauptstadt am Wahlsonntag im Einsatz. Dazu gehören unter anderem auch die Verantwortlichen der Schulen, die als Wahllokale dienten, Hausmeisterdienste, Reinigungskräfte, Fahrdienste sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgeramtes und der Kommunalen Statistikstelle.

23.37 Uhr: Das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl für Dresden ist da, beide Wahlkreise sind komplett ausgezählt. Das Zweitstimmen-Ergebnis für Dresden nach Auszählung von allen 563 Gebieten lautet:

  • AfD: 18,5 Prozent - 68.118 Stimmen
  • SPD: 17,6 Prozent - 64.746 Stimmen
  • Grüne: 15,9 Prozent - 58.627 Stimmen
  • CDU: 14,6 Prozent - 53.743 Stimmen
  • FDP: 12,2 Prozent - 44.870 Stimmen
  • Die Linke: 10,8 Prozent - 39.819 Stimmen

Gewonnen haben die beiden CDU-Direktkandidaten Markus Reichel (Dresden I, 21,1 Prozent) vor Katja Kipping (Linke, 18,9 Prozent) und Lars Rohwer (Dresden II - Bautzen II, 18,6 Prozent) denkbar knapp vor dem AfD-Kandidaten Andreas Harlaß (18,6 Prozent) mit nur 39 Stimmen mehr.

Lars Rohwer und Markus Reichel sind die Gewinner des Wahlabends - sie holen die Direktmandate der beiden Dresdner Wahlkreise.
Lars Rohwer und Markus Reichel sind die Gewinner des Wahlabends - sie holen die Direktmandate der beiden Dresdner Wahlkreise. © Christian Juppe

23.37 Uhr: Das ist das vorläufige Zweitstimmen-Ergebnis für Dresden I nach Auszählung aller 301 Gebiete:

  • AfD: 17,9 Prozent
  • CDU: 15,4 Prozent
  • Die Linke: 10,5 Prozent
  • SPD: 19,0 Prozent
  • FDP: 12,2 Prozent
  • Grüne: 15,2 Prozent

Wahlbeteiligung: 79,2 Prozent

23.37 Uhr: Das ist das vorläufige Zweitstimmen-Ergebnis für Dresden II nach Auszählung aller 262 Gebiete:

  • AfD: 19,1 Prozent
  • CDU: 13,8 Prozent
  • Die Linke: 11,1 Prozent
  • SPD: 16,3 Prozent
  • FDP: 12,2 Prozent
  • Grüne: 16,6 Prozent

Wahlbeteiligung: 80,8 Prozent

23.28 Uhr: Kurz vor dem Ende der Auszählung - in beiden Dresdner Wahlkreisen fehlt jeweils noch ein Gebiet - wird es noch einmal spannend. Im Wahlkreis Dresden II - Bautzen II liegen der CDU-Kandidat Lars Rohwer und der AfD-Kandidat Andreas Harlaß mit 18,7 und 18,6 Prozent der Stimmen Kopf an Kopf. Nur die Auszählung des Stadtteils Pieschen steht noch aus.

In Dresden I steht CDU-Kandidat Markus Reichel als Gewinner so gut wie fest. Er liegt mit 21,1 Prozent der Erststimmen vor AfD-Kandidat Jens Maier mit 18,9 Prozent. Es fehlt noch die End-Auszählung von Plauen.

22.27 Uhr: Auch bei der SPD ist die Freude groß. Fraktionschefin Dana Frohwieser erklärt kurz vor dem Ende der Auszählung: "Ich freue mich sehr über das gute Zweitstimmen-Ergebnis für die SPD in Dresden. Das beweist, dass den Dresdnern Themen wie soziale Gerechtigkeit, Mindestlöhne und Respekt wichtig sind. Das nehmen wir auch gerne für Dresden mit. Das war der erste Wahlkampf seit Jahren, in dem wir nicht angepöbelt worden sind."

22.21 Uhr: André Wendt, Kreisvorsitzender der AfD, erklärt zum aktuellen Stand der Auszählung, nach dem seine Partei in Dresden führt: "Das Ergebnis zeigt, dass die AfD in Dresden fester Bestandteil der Parteienlandschaft ist und wir viele Stammwähler haben. Diese haben sich auch von den Kampagnen gegen uns nicht abbringen lassen, auch weil wir ein überzeugendes und unterscheidbares Wahlprogramm haben."

Direktkandidat Andreas Harlaß bewertet sein bisheriges Ergebnis als "grandios". "Wir sind eine Newcomer-Partei, ich bin ein Newcomer und habe es geschafft, Herrn Rohwer und der CDU das Direktmandat mindestens streitig zu machen."

Die AfD hält den Ort ihrer Wahlparty in Dresden geheim, weshalb es keine Fotos von dort gibt.

21.58 Uhr: Nachdem mehr als 95 Prozent der Stimmen in Dresden ausgezählt sind, erreicht die FDP zwölf Prozent der Zweitstimmen. Ein Ergebnis, mit dem die Direktkandidatin für den zweiten Dresdner Wahlkreis, Silke Müller, zufrieden ist. Die Allgemeinärztin aus Klotzsche ist erstmals zur Bundestagswahl angetreten. "Das ist mein erster Wahlkampf, und dann gleich so ein Erfolg. Das ist für mich eine Mega-Motivation." 2017 erhielten die Freien Demokraten 9,9 Prozent der Stimmen.

Was die Direktmandate angeht, so wird Müller aller Voraussicht nach keines bekommen. Wer darüber am Ende in den Bundestag auch einziehen wird, es soll nicht die AfD sein, so die Medizinerin. "Ich würde mir das so wünschen für Dresden."

Der Direktkandidat für den ersten Dresdner Wahlkreis, Torsten Herbst, sagt: "Für die Interessenvertretung in Berlin wäre es wichtig, wenn es nicht die AfD wird, weil sie es erfahrungsgemäß nicht hinbekommen wird, Dinge für Dresden herauszuholen, Fördermittel für die Sanierung des Blauen Wunders zum Beispiel. So etwas bekommt man nur über die Zusammenarbeit zwischen demokratischen Fraktionen hin."

FDP-Direktkandidatin Silke Müller (51) bei der Wahlparty ihrer Partei im Liberalen Haus.
FDP-Direktkandidatin Silke Müller (51) bei der Wahlparty ihrer Partei im Liberalen Haus. © René Meinig

21.34 Uhr: In Radeberg kommt die AfD nach Angaben der Stadtverwaltung derzeit auf 28,44 Prozent, die CDU auf 15,26 Prozent, die SPD auf 17,96 Prozent, die FDP erreicht 14,23 Prozent und die Grünen 6,89 Prozent. Noch nicht ausgezahlt sind lediglich einige Briefwahlbezirke.

Von den Gemeinden hat Wachau am Abend als erste ausgezählt. Auch hier liegt der AfD-Kandidat Andreas Harlaß mit klarem Vorsprung vorn. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes kommt er auf 34,5 Prozent. Der CDU-Kandidat Lars Rohwer wird mit 19,8 Prozent Zweiter. Auf den weiteren Plätzen folgen die Kandidaten der SPD (12,8 Prozent), der FDP (11,8), der Linken (5,6 Prozent) und der Grünen (4,4 Prozent).

Auch bei den Zweitstimmen liegt die AfD in Wachau vorn mit 34,8 Prozent, gefolgt von CDU mit 16,5 Prozent, der SPD mit 13,8 Prozent und der FDP mit 12,7 Prozent.

20.54 Uhr: Die Dresdner Grünen freuen sich derzeit über Werte um die 15 Prozent in Dresden und rund 14 Prozent auf Bundesebene. In der Groovestation in der Neustadt, wo die Wahlparty der Partei stattfindet, erklärt Direkt-Kandidatin Merle Spellerberg, man habe sich "auf Bundesebene krass verbessert" und auch in Dresden ein gutes Ergebnis erzielt. Angesichts der Klimakrise sei die Partei aber unter ihren Ergebnissen geblieben.

Als Themen, welche die Dresdner besonders bewegten, habe Spellerberg hohe Mieten und Mindestlohn wahrgenommen. Mit Listenplatz 3 wird die Studentin relativ wahrscheinlich im Bundestag sitzen und will sich dort für den Klimaschutz und die Anerkennung von Clubs als Kultur einsetzen.

Auch der zweite Kandidat Kassem Taher Saleh erklärt, man sei unter den Erwartungen geblieben. "Wir haben beim Wahlkampf viel Hass erlebt, auch in Dresden sowohl persönlich als auch in sozialen Netzwerken."

20.03 Uhr: Der Kreiswahlleiter Markus Blocher informiert in einer Pressekonferenz über den Ablauf des Wahltages. Er spricht von einem unaufgeregten Tag mit guter Stimmung. Man habe zuvor Sorge gehabt, genügend Wahlhelfer zu finden, doch auch von den Geimpften - durch die Meldung als Wahlhelfer war es möglich, schneller eine Impfung gegen das Coronavirus zu erhalten - sei keiner abgesprungen. Erst in dieser Woche gab es Absagen in dreistelliger Höhe. Durch die Aktivierung der kompletten Reserve an Wahlhelfern - insgesamt waren 4.700 Helfer im Einsatz, davon 3.000 an den Wahlurnen - habe aber dennoch alles geklappt. Vier Damen waren älter als 85, 80 Helfer waren erst 18.

Bei der Durchsetzung der Maskenpflicht habe es keine großen Probleme gegeben, auch wenn manche die Maske auf Halbmast getragen hätten. Einige wenige Beschwerden habe es gegeben, weil Wahlbenachrichtigungen und Wahlscheine nicht rechtzeitig angekommen seien. Im Erlwein-Gymnasium gab es Bedenken wegen der Barrierefreiheit, da ein Aufzug ausgefallen war, der aber von Technikern repariert werden konnte. Auch längere Schlangen vor den Wahllokalen seien bisher nicht bekannt. Und: Beschwerden über selbsternannte "Wahlbeobachter" und deren Verhalten habe es bisher nicht gegeben.

Der Anteil der Briefwähler sei auf 39 Prozent gestiegen, da viele den Antrag noch spät gestellt hätten. Wann alle Stimmen ausgezählt sein werden, könne man nicht vorhersehen. "Es kann sein, wir sind um 23 Uhr durch, es kann aber auch länger gehen", sagt Blocher. 2017 habe es bis drei Uhr morgens gedauert.

So jubeln - und trauern - die Parteien bei den Wahlpartys in Dresden

Weizen und lange Gesichter bei der CDU, hier von Christian Hartmann und dem Direkt-Kandidaten Markus Reichel.
Weizen und lange Gesichter bei der CDU, hier von Christian Hartmann und dem Direkt-Kandidaten Markus Reichel. © Christian Juppe
Doch Kandidat Reichel erhielt auch Applaus auf der Wahlparty.
Doch Kandidat Reichel erhielt auch Applaus auf der Wahlparty. © Christian Juppe
Große Freude über das Ergebnis dagegen bei der SPD. In der Mitte die Kandidatin Rasha Nasr.
Große Freude über das Ergebnis dagegen bei der SPD. In der Mitte die Kandidatin Rasha Nasr. © SZ/Julia Vollmer
Der Vorsitzende der sächsischen SPD Martin Dulig mit den Kandidaten Rasha Nasr und Stephan Schumann im Elbegarten.
Der Vorsitzende der sächsischen SPD Martin Dulig mit den Kandidaten Rasha Nasr und Stephan Schumann im Elbegarten. © Thomas Türpe
Auch die FDP - in der Mitte die Kandidaten Torsten Herbst (48) und Frank Müller-Rosentritt (39) - jubelt über das Ergebnis der ersten Prognose.
Auch die FDP - in der Mitte die Kandidaten Torsten Herbst (48) und Frank Müller-Rosentritt (39) - jubelt über das Ergebnis der ersten Prognose. © René Meinig
Gut Lachen haben auch die Grünen Merle Spellerberg (rechts) sowie Kassem Taher Saleh (links).
Gut Lachen haben auch die Grünen Merle Spellerberg (rechts) sowie Kassem Taher Saleh (links). © Amac Garbe
Die Grünen feiern in der Groovestation in der Neustadt.
Die Grünen feiern in der Groovestation in der Neustadt. © Amac Garbe
Enttäuschung dagegen bei der Linken: Die Partei könnte bei der Bundestagswahl noch an der 5-Prozent-Hürde scheitern.
Enttäuschung dagegen bei der Linken: Die Partei könnte bei der Bundestagswahl noch an der 5-Prozent-Hürde scheitern. © Marion Doering
Dafür "feiern" die Parteigenossinnen und -genossen mit Pittiplatsch und Co.
Dafür "feiern" die Parteigenossinnen und -genossen mit Pittiplatsch und Co. © Marion Doering
Kreativ auch das Buffet der Linken.
Kreativ auch das Buffet der Linken. © SZ/Sandro Rahrisch

19.36 Uhr: Die ersten Ergebnisse für die Wahlkreise Dresden I und II sind da. Demnach führt die AfD mit 26,6 Prozent bei den Zweitstimmen mit deutlichem Abstand vor der CDU mit 16 Prozent. Die SPD erreicht 14,8 Prozent, die FDP 12,7 Prozent, die Grünen 10,8 Prozent. 9,1 Prozent haben für Die Linke gestimmt. Die Wahlbeteiligung wird mit 48,7 Prozent angegeben.

In Radeberg sind bisher drei Wahlbezirke ausgezählt. Vorläufiges Ergebnis:

  • AfD: 33,28 Prozent
  • CDU: 11,19 Prozent
  • SPD: 20,83 Prozent
  • FDP: 12,68 Prozent
  • Grüne: 5,11 Prozent
  • Linke: 6,38 Prozent

19.27 Uhr: Die SPD feiert sich im Elbegarten bereits als Wahlgewinnerin. Direkt-Kandidatin Rasha Nasr erklärt: "Heute haben wir es geschafft, die CDU ist abgewählt." Die Stimmung bei der Wahlparty ist euphorisch, Nasr und Kandidat Stephan Schumann seien nach Aussage einer Reporterin vor Ort "total aufgeregt, ob es mit dem Direktkandidaten klappt".

18.45 Uhr: Die aktuelle Hochrechnung für den deutschen Bundestag (Auszählung ausschließlich der Urnenstimmzettel):

  • CDU/CSU: 24,7 Prozent
  • SPD: 24,9 Prozent
  • AfD: 11,3 Prozent
  • FDP: 11,2 Prozent
  • Linke: 5,0 Prozent
  • Grüne: 14,8 Prozent
  • Andere: 8,1 Prozent

Geschätzt 40 bis 50 Prozent der Wähler sollen per Briefwahl gewählt haben. Deren Auszählung steht noch aus.

18.02 Uhr: Um 18 Uhr haben die Wahllokale geschlossen, die ersten Hochrechnungen zur Bundestagswahl sind da: Demnach liegen CDU und SPD mit 25 Prozent gleichauf - ein historisches Tief für die CDU. Die Grünen erreichen 15 Prozent, AfD und FDP jeweils 11 Prozent. Die Linke erreicht nach erster Prognose knapp die 5-Prozent-Hürde.

In Dresden haben derweil die Wahlpartys begonnen. Die CDU feiert im Alberthafen, die SPD im Elbegarten Demnitz. Die Linke trifft sich im Haus der Begegnung in Pieschen, die FDP im Liberalen Haus in der Radeberger Vorstadt, die Grünen im Club Groovestation in der Neustadt. Wo die Wahlparty der AfD stattfindet, hält die Partei geheim.

CDU-Kandidat Markus Reichel berichtet dem SZ-Reporter vor Ort, er habe den Tag bisher ruhig verbracht, sei mit seinem kleinen Kind noch auf dem Spielplatz gewesen. "Ich habe meinen Teil getan", sagt er mit Blick auf die vielen Veranstaltungen im Wahlkampf. "Jetzt habe ich es nicht mehr in der Hand." Er denkt, dass frühestens gegen 19 Uhr absehbar sein wird, wie es ausgehen könnte: Direktmandat, Liste oder gar nicht. "Es wird ein Abend der starken Nerven." Ein Wahlsieg für die CDU werde es auf Bundesebene nicht. "Aber es sind auch bisher nur Hochrechnungen, keiner weiß, was in den Urnen ist."

CDU-Kandidat Markus Reichel bei der Wahlparty seiner Partei.
CDU-Kandidat Markus Reichel bei der Wahlparty seiner Partei. © Christian Juppe

Christian Hartmann erklärt, CDU-Kandidat Lars Rohwer sei schon beim Abplakatieren. "Die letzten Wochen haben gezeigt, wir können Wahlkampf", so Hartmann. Der sei jetzt geschlagen. Das Ergebnis werde keine personellen Konsequenzen in Sachsen haben, sondern sei das Ergebnis "von dem Armin in Berlin". Ein klarer Regierungsauftrag für die CDU sehe anders aus.

Albrecht Pallas von der SPD erklärt, man freue sich "wie Bolle" über 25 Prozent. Vor einem Viertel Jahr seien es nur 15 Prozent gewesen. In den vergangenen Monaten habe man ein großes Interesse der Dresdner an sozialen Themen gespürt - soziale Sicherheit, zu hohe Mieten, bessere Löhne und Renten, so Pallas. Entsprechend ausgelassen ist die Stimmung im Elbegarten.

Linke-Kandidatin Katja Kipping nimmt am Wahlabend einen Blumenstrauß entgegen.
Linke-Kandidatin Katja Kipping nimmt am Wahlabend einen Blumenstrauß entgegen. © Marion Doering

Katja Kipping erklärt bei der Wahlparty der Linken: "Der Abend wird spannend. Wir werden bestimmt erst tief in der Nacht erfahren, welche Direktmandate wir geholt haben." Bei der Partei ist trotzdem Enttäuschung über das schlechte Ergebnis zu spüren. Kipping nach der ersten Prognose: "Dass es knapp ist und wir bibbern müssen, ist schmerzhaft." Es werfe natürlich die Frage auf, was in Zukunft anders laufen müsse. Es sei aber keine Zeit für Schuldzuweisungen.

16.36 Uhr: Der Wahlbezirk III in Radeberg ist vom Statistischen Landesamt als Statistik-Wahlbezirk ausgewählt worden. Das bedeutet, dass Wähler dort besondere Angaben machen müssen, zum Beispiel zu ihrem Geburtsjahr und Geschlecht. Einzelne waren zunächst nicht bereit dazu beziehungsweise waren verwundert. Nach Aufklärung über den Hintergrund gaben sie schließlich doch ihre Stimme ab. Eine Wahl auf einem Stimmzettel ohne Unterscheidungsaufdruck ist in einem repräsentativen Wahlbezirk nicht möglich.

Mit der repräsentativen Wahlstatistik lässt sich das Wahlverhalten, und zwar die Wahlbeteiligung und die Stimmabgabe, nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppe analysieren, erklärt der Bundeswahlleiter. Sie gibt – über das amtliche Wahlergebnis hinaus – Informationen, in welchem Umfang sich die Wahlberechtigten nach Geschlecht und Geburtsjahresgruppen an der Wahl beteiligt und wie die Wählerinnen und Wähler gestimmt haben. Zudem gibt sie Auskunft, auf welche Weise Stimmen ungültig abgegeben wurden.

Im Briefwahllokal am Strehlener Platz 3 in Dresden treffen am Nachmittag Wahlhelfer ein, um sich auf die Auszählung der Briefwahlstimmen vorzubereiten.
Im Briefwahllokal am Strehlener Platz 3 in Dresden treffen am Nachmittag Wahlhelfer ein, um sich auf die Auszählung der Briefwahlstimmen vorzubereiten. © René Meinig

16.28 Uhr: Im Wahllokal im Radeberger Rathaus geht es ruhig zu, berichtet ein SZ-Reporter vor Ort. Der große Ansturm vom Vormittag ist vorbei. Laut Wahlleiterin Ines Haufe-Grätsch habe es vereinzelt Probleme mit Wählern gegeben, die ihre Maske nicht aufsetzen wollten. Radeberg gehört zum Wahlkreis Dresden II - Bautzen II.

Auch Im Wahllokal Ullersdorf bilden sich keine Schlangen. Nach Angaben von Stadtsprecher Marco Wagner war es hier den ganzen Tag über ruhig und gab keine Zwischenfälle.

In den Wahllokalen - hier das Wahlbüro im Berufsschulzentrum für Büro & Technik, Güntzstraße 3 in Dresden - gilt Maskenpflicht.
In den Wahllokalen - hier das Wahlbüro im Berufsschulzentrum für Büro & Technik, Güntzstraße 3 in Dresden - gilt Maskenpflicht. © René Meinig

15.09 Uhr: Bis 14 Uhr lag die Wahlbeteiligung bereits bei 67,7 Prozent. Damit haben mehr als zwei Drittel aller wahlberechtigten Dresdnerinnen und Dresdner bis zum frühen Nachmittag ihre Stimme abgegeben. Mehr als die Hälfte davon, 37 Prozent, stimmten vorab per Briefwahl ab.

Zur gleichen Zeit vor vier Jahren lag die Beteiligung an der Bundestagswahl bei 57,1 Prozent. Bis 18 Uhr sind die Wahllokale noch geöffnet.

13.53 Uhr: In den drei Wahllokalen im Gymnasium Bühlau ist am frühen Nachmittag kaum Betrieb. Wesentlich voller sei es vor 12 Uhr gewesen, sagen die Wahlhelfer. Ein Wähler hat vor lauter Aufregung seinen Ausweis liegen lassen. Den kann er oder sie sich jederzeit wieder abholen.

In Bühlau liegen auch kostenlos Masken aus, falls jemand seinen Mundschutz vergessen sollte. Das ist nicht nur in Bühlau so: Jedes Wahllokal hat eine Hygiene-Kiste mit etwa 150 Masken, sehr viel Desinfektionsmittel und Gummi-Handschuhen.

12.42 Uhr: Die Stadtverwaltung hat erste Zahlen zur Wahlbeteiligung bekannt gegeben. Demnach gaben bis zum Mittag 37 Prozent der Wahlbeteiligten ihre Stimme per Brief ab. Weitere 22,2 Prozent wählten im Wahllokal. Insgesamt wählten damit bisher 59,2 Prozent der Dresdner.

Das ist deutlich mehr als zur Mittagszeit bei der Bundestagswahl 2017. Damals lag die Beteiligung um 12 Uhr bei 44,5 Prozent, wobei 22,9 Prozent auf Briefwähler entfielen und 21,6 Prozent auf Urnenwähler.

12.01 Uhr: Großen Andrang gibt es inzwischen an der 12. Grundschule in Cotta, um die Stimmen abzugeben. Viele gehen wählen vor einem Ausflug bei allerbestem Wetter. Etwa zehn Minuten Geduld brauchen Wähler am Mittag vor einem der beiden Wahllokale in der Ermischstraße am Kraftwerk Mitte. Und auch die Neustadt hat ausgeschlafen: An der Waldorfschule an der Marienallee müssen die Wähler zwar nicht warten, aber der Strom an Leuten ist ununterbrochen, so ein SZ-Reporter.

10.30 Uhr: Auf dem Radeberger Markt hat sich am Sonntagvormittag eine mehrere Meter lange Schlange vorm Wahllokal gebildet. Der Andrang sei groß, die Wähler warteten aber recht entspannt darauf, bis sie ins Wahllokal vorrücken dürfen, so ein SZ-Reporter. Immerhin, die Sonne scheint vom blauen Himmel. Radeberg gehört zum Wahlkreis Dresden II - Bautzen II.

Vor diesem Wahllokal in Radeberg hatte sich am Vormittag eine Schlange gebildet.
Vor diesem Wahllokal in Radeberg hatte sich am Vormittag eine Schlange gebildet. © René Meinig

Entspannt sieht es auch in der Dresdner Neustadt aus, allerdings mangels Wählern. Im Gymnasium Dreikönigschule ist am Vormittag nicht der Ansatz einer Schlange zu erkennen. "Die Neustadt schläft noch", so unsere Reporterin.

Verhaltenes Interesse berichten unsere Reporter auch aus den Wahllokalen an der 43. Grundschule am Riegelplatz sowie an der Kesselsdorfer Straße. Was an sich nicht ungewöhnlich ist. Bei der letzten Bundestagswahl hatten bis 12 Uhr erst 45 Prozent ihre Stimme abgegeben, einschließlich der Briefwähler. Am Ende lag die Wahlbeteiligung bei knapp 80 Prozent.

26. September, 8.30 Uhr: Um 8 Uhr an diesem Sonntagmorgen haben die Wahllokale in Dresden die Türen geöffnet. In der sächsischen Landeshauptstadt sind 424.775 Menschen berechtigt, zur Bundestagswahl ihre Stimme abzugeben. Wer es bisher nicht geschafft hat, seinen Briefwahlschein abzugeben, hat dazu noch bis 18 Uhr Zeit. Die Unterlagen können in den Briefkasten vor dem Rathaus eingeworfen werden.

Wer sich noch nicht auf einen Direktkandidaten festlegen konnte : Einen Überblick über die Bewerber erhalten Sie hier. Und wer wissen möchte, wie die Stimmzettel im Wahllokal aussehen werden: Hier gibt es die Musterstimmzettel für die beiden Dresdner Wahlkreise.

25. September, 10.25 Uhr: Wie hoch wird die Wahlbeteiligung am Sonntag ausfallen? Bei der Bundestagswahl 2017 gaben 79,1 Prozent aller wahlberechtigten Dresdner ihre Stimme ab. Das war das zweithöchste Ergebnis seit 1998.

Dabei hatten bis 12 Uhr erst 45 Prozent ihre Stimme abgegeben, einschließlich der Briefwähler. Bis 14 Uhr waren es 57 Prozent. Etwa jeder fünfte Wahlberechtigte wählte am Nachmittag.

Die höchste Wahlbeteiligung war in folgenden Stadtteilen und Ortschaften zu verzeichnen:

  • Gönnsdorf/Pappritz: 88,0 Prozent
  • Loschwitz/Wachwitz: 87,5 Prozent
  • Altfranken/Gompitz: 87,2 Prozent
  • Bühlau/Weißer Hirsch: 86,5 Prozent
  • Striesen-Ost: 86,4 Prozent

Am geringsten war die Wahlbeteiligung in:

  • Prohlis-Süd: 59,4 Prozent
  • Gorbitz-Süd 62,2 Prozent
  • Gorbitz-Ost: 63,8 Prozent
  • Gorbitz-Nord/Neuomsewitz: 67,1 Prozent
  • Prohlis-Nord: 68 Prozent

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

13.05 Uhr: Es ist die letzte Prognose vor der Bundestagswahl am Sonntag für Dresden: Laut Wahlkreisprognose.de liegen zwar beide CDU-Kandidaten - Markus Reichel und Lars Rohwer - vorn, allerdings nur mit hauchdünnem Vorsprung. Die Details zu dieser und anderen Prognosen erfahren Sie hier.

Bis zum Freitagvormittag sind im Wahlamt der Landeshauptstadt Dresden 164.600 Briefwahlanträge eingegangen. Zum Vergleich: Zur Landtagswahl 2019 wollten 122.823 Wahlberechtigte per Briefwahl abstimmen, zur Bundestagswahl 2017 waren es 103.445, teilt die Verwaltung mit.

12.37 Uhr: Frist für Briefwahlantrag endet

Heute endet die Frist für die Beantragung von Briefwahlunterlagen. Damit der Stimmzettel samt Umschlag rechtzeitig in den Händen der Wahlberechtigten liegt, sollte er persönlich im Briefwahlbüro auf der Theaterstraße 11 – 15 beantragt werden. Geöffnet ist bis 18 Uhr. Wer es dann aufgrund der Postlaufzeiten nicht mehr schafft, den Wahlbrief so zu versenden, dass er am Sonntag um 18 Uhr eingeht, kann den Wahlbrief auch bis 18 Uhr in den Briefkasten vor dem Rathaus einwerfen, so die Stadt weiter.

24. September, 6.56 Uhr: Vorläufiges Endergebnis für Dresden wohl gegen 22 Uhr

Mit Hochrechnungen informieren ARD und ZDF ab 18 Uhr über den Wahlausgang. Diese Zahlen beruhen auf der Befragung von Wählern direkt am Wahllokal. Die ersten richtigen Ergebnisse für Dresden seien dagegen ab etwa 19 Uhr zu erwarten, teilt die Stadtverwaltung mit. "Das vorläufige Endergebnis für Dresden ist voraussichtlich gegen 22 Uhr zu erwarten." Vorläufig deshalb, weil der nur der Kreiswahlausschuss das endgültige Ergebnis feststellen darf. Das Gremium kommt am kommenden Donnerstag im Festsaal des Rathauses zusammen. Die Sitzung beginnt 10 Uhr und ist öffentlich.

Sächsische.de berichtet in diesem Newsblog am Wahlabend über die aktuellsten Ergebnisse der Bundestagswahl in Dresden.

Deutlich länger hatte die Auszählung der Stimmen im Mai 2019 gedauert. Damals wurde nicht nur ein neuer Stadtrat gewählt, sondern auch die Stadtbezirksbeiräte, die Ortschaftsräte und das Europaparlament. Das Auszählen dauerte so lange, dass die Wahlhelfer übermüdet am frühen Montagmorgen nach Hause geschickt wurde. Außerdem ergaben sich Unstimmigkeiten, sodass Nachzählungen nötig wurden. Erst zwei Wochen später konnte der Wahlausschuss ein endgültiges Ergebnis verkünden.

23. September, 7 Uhr: Briefwahl-Umschläge ab Freitag ins Rathaus bringen

Wie die Stadtverwaltung informiert, empfiehlt es sich, die ausgefüllten Briefwahlunterlagen ab Freitag nicht mehr mit der Post wegzuschicken. Es könne nicht garantiert werden, dass die Stimmzettel noch rechtzeitig ankommen. Vielmehr sollten Briefwähler ihre Umschläge im Rathaus abgeben oder in den Briefkasten am Haupteingang des Rathauses werfen.

Wer noch keine Briefwahl beantragt hat, aber gern per Brief wählen möchte, kann theoretisch noch bis Freitag, 18 Uhr, die entsprechenden Unterlagen beantragen. Allerdings, so die Stadt, könne bei einer Beantragung per Onlineformular oder E-Mail eine rechtzeitige Zustellung nicht mehr garantiert werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Unterlagen im Briefwahlbüro persönlich entgegenzunehmen, dort zu wählen und gleich abzugeben. Möglich ist das bis Freitag, 18 Uhr. Es kann zu Wartezeiten kommen.

15.04 Uhr: Wahlhelfer in Leuben, Prohlis und bei der Briefwahlauszählung gesucht

Wegen einiger krankheitsbedingter Ausfälle werden in Dresden wieder Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Aktuell fehlen noch Ehrenamtliche in den Stadtbezirken Leuben, Prohlis und bei der Briefwahlauszählung. Auch in anderen Bezirken könnten in den nächsten Tagen noch vereinzelt Plätze frei werden. Gesucht werden sowohl neue als auch erfahrene Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Je nach Einsatz und Funktion gibt es ein Erfrischungsgeld von 35 bis 65 Euro.

Wer noch Interesse hat, sollte sich schnell über das Onlineformular auf www.dresden.de/wahlhelfer anmelden. Auf der Internetseite stehen auch weitere Informationen zur Arbeit im Wahlvorstand.

13.05 Uhr: Keine 3-G-Regel im Wahllokal, dafür Maskenpflicht und Abstand

Zwischen 8 und 18 Uhr haben die Dresdner am Sonntag die Möglichkeit, ihre Stimmen zur Bundestagswahl im Wahllokal abzugeben. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass im Wahlraum die Maskenpflicht gilt. Das gilt für alle, also auch Geimpfte, Genesene und Getestete. "Die Maske muss selbst mitgebracht und bereits vor Betreten des Wahlgebäudes aufgesetzt werden. Erst nach Verlassen des Gebäudes darf der Mund-Nasen-Schutz wieder abgenommen werden", so die Stadt. Wer von der Maskenpflicht befreit ist, müsse dies durch ein ärztliches Attest nachweisen.

Darüber hinaus gilt im Wahlraum ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen. Zur Erleichterung werden Bodenmarkierungen angebracht. Für jedes Wahllokal sei festgelegt worden, wie viele Menschen sich gleichzeitig darin aufhalten dürfen. "Bei hohem Andrang regeln die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer den Zugang zum Wahlraum, wodurch es zu längeren Wartezeiten vor den Wahlräumen kommen kann." Die Wahlräume würden ausreichend gelüftet. Außerdem stehe Desinfektionsmittel an den Eingängen zur Verfügung. Darüber hinaus sind alle Wähler angehalten, einen eigenen Stift mitzubringen.

Die 3-G-Regel wird im Wahllokal am Sonntag außer Kraft gesetzt. Das heißt, man muss weder geimpft, genesen noch getestet sein, um seine Stimme abgeben zu können.

"Alle Wahlberechtigten werden gebeten, sich an die geltenden Vorschriften nach der Sächsischen Corona-Schutzverordnung zu halten, um einen zügigen Ablauf der Wahlhandlung und Ergebnisermittlung sicherzustellen zu können."

22. September, 11.10 Uhr: Fridays for Future übt Druck auf Kanzlerkandidaten aus

Fridays for Future hat in der Nacht zum Mittwoch vor der Bundestagswahl mehrere prominente Dresdner Gemäuer mit anklagenden Worten angestrahlt. Auf der Fassade der SPD-Landeszentrale war "Lieber Olaf, 2038 ist zu spät" zu lesen. Auf dem Turm des Kraftwerks Nossener Brücke richteten sich die Anhänger der Klimabewegung an CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Am Freitag vor der Wahl plant Fridays for Future eine große Demonstration in der Landeshauptstadt.

15 Uhr: Neueste Prognosen zu Direktmandaten

Wer gewinnt die beiden Direktmandate in Dresden? Laut einer Prognose lagen vor einer Woche noch die beiden AfD-Kandidaten Jens Maier im Wahlkreis Dresden I und Andreas Harlaß im Wahlkreis Dresden II/Bautzen II deutlich vor ihren Konkurrenten. Jetzt hat sich das Bild gewandelt.

Maier wurde laut Prognose von Election.de von CDU-Kandidat Markus Reichel überholt. Aber auch Katja Kipping (Linke) liegt im ersten Dresdner Wahlkreis nahe dran. Lars Rohwer (CDU) hat im Wahlkreis Dresden II/Bautzen II den Rückstand auf Harlaß deutlich verkürzt. Andere Umfrage-Portale kommen wiederum zu ganz anderen Ergebnissen.

21. September, 10.47 Uhr: Grüne gewinnen symbolische U18-Wahl

Was würden Dresdner Kinder und Jugendliche wählen? Die Ergebnisse der symbolischen U18-Bundestagswahl liegen jetzt vor. In beiden Dresdner Wahlkreisen liegen die Grünen vorn. Die Parteien der bürgerlichen Mitte folgen erst mit einigem Abstand. Die AfD ist vor allem im ersten Dresdner Wahlkreis stark, zu dem die Altstadt, Blasewitz, Prohlis, Leuben und Plauen gehören. Im zweiten Dresdner Wahlkreis, der sich von Cotta bis Radeberg erstreckt, kommen die Partei dagegen gerade so über die Fünf-Prozent-Hürde. Alle Details zur U18-Wahl in Dresden.

17. September, 15 Uhr: Rekord bei Briefwahlanträgen

Mehr als ein Drittel hat offenbar nicht vor, am Wahlsonntag ins Wahllokal zu gehen. Bis zum vergangenen Freitag sind bereits 153.000 Briefwahlanträge bei der Stadt eingegangen, teilt die Verwaltung mit. Das entspricht 36 Prozent der insgesamt rund 424.000 Wahlberechtigten in Dresden. Zum Vergleich: Zur Landtagswahl 2019 wollten 122.823 per Briefwahl abstimmen, zur Bundestagswahl 2017 waren es 103.445.

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Briefwahl kann noch bis Freitag, 24. September, beantragt werden. Jedoch müssen Wählerinnen und Wähler die Postlaufzeiten beachten, damit ihr Wahlbrief rechtzeitig eingeht, nämlich bis zum Wahlsonntag, 18 Uhr. "Nur Wahlbriefe, die rechtzeitig vorliegen, werden bei der Auszählung beachtet", so die Stadt. Der Versand der Wahlbriefe wird innerhalb Deutschlands kostenfrei übernommen.

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