Dresden
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Protest gegen Pegida-Weihnachtssingen

Zum sechsten Mal traf sich das islamfeindliche Bündnis zum gemeinsamen Singen. Es waren deutlich weniger Teilnehmer als angemeldet.

Von Ulrich Wolf & Christoph Springer
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© (c) Benno Löffler

Dresden. Unter heftigem Protest fand am Sonntag das sechste sogenannte Weihnachtsliedersingen von Pegida statt. Statt der angemeldeten 3.000 Pegida-Anhänger sind dieses Mal nach Schätzungen von SZ-Reportern nur etwa 1.000 auf den Theaterplatz in Dresden gekommen. 

Am Rand des Platzes protestierten rund 500 Menschen gegen Pegida. Die Stadt hatte den Gegendemonstranten in ihren Auflagen verboten, dabei zum Beispiel Trillerpfeifen zu nutzen. Dieses Verbot hat das Verwaltungsgericht Dresden aufgehoben. Deshalb sind die Protestierer deutlich zu hören.

Gegen 16 Uhr beendete Pegida die Kundgebung. Der Nachmittag verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Zu den Pegida-Gegnern gehören heute u.a. Mission Lifeline (Foto) und die Treberhilfe Dresden.
Zu den Pegida-Gegnern gehören heute u.a. Mission Lifeline (Foto) und die Treberhilfe Dresden. © undefined
Pegida hat sich vor der Hofkirche versammelt.
Pegida hat sich vor der Hofkirche versammelt. © undefined
Gegenprotest auf dem Theaterplatz.
Gegenprotest auf dem Theaterplatz. © undefined
(c) Benno Löffler
(c) Benno Löffler © (c) Benno Löffler
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(c) Benno Löffler © (c) Benno Löffler

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