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CDU Radebeul nominiert Kandidaten für Stadtrat und Kreistag 2024

Die CDU Radebeul stellt ihre Nominierungen für Stadtrat und Kreistag vor. Verbandsvorsitzender Ulrich Reusch legt einen Rechenschaftsbericht vor.

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Archivfoto: CDU-Stadtverbandsvorsitzender Ulrich Reusch im Jahr 2020.
Archivfoto: CDU-Stadtverbandsvorsitzender Ulrich Reusch im Jahr 2020. © Arvid Müller

Radebeul. Der Stadtverband der CDU hat am Montag, 23. Oktober, seine Bewerberinnen und Bewerber für die Kommunalwahlen 2024 nominiert. Für den Stadtrat wurden 27 Persönlichkeiten aufgestellt, an erster Stelle der Verbandsvorsitzende Ulrich Reusch. Wolfgang Jacobi und Bianca Erdmann-Reusch folgen, Landtagskandidat Sven Eppinger steht an fünfter Stelle. "Die Bewerber bilden die ganze Bandbreite der CDU als Volkspartei ab", so Ulrich Reusch, der die Stadtratsliste seit 1999 anführt.

Gleichzeitig beschloss die Mitgliederversammlung die Vorschläge der CDU Radebeul für den Kreistag in den beiden Radebeuler Wahlkreisen. In Radebeul-Ost führen wie 2019 Oberbürgermeister Bert Wendsche und Kreisrätin Bianca Erdmann-Reusch, in Radebeul-West die Kreisräte Dr. Ulrich Reusch und Ralf Buchert die Listen an. Die vollständige Liste finden Sie auf der Website der CDU Radebeul.

Die AfD in Grenzen halten

Weiterhin legte der Verbandsvorsitzende Ulrich Reusch einen Rechenschaftsbericht vor. Die sächsische Regierung aus CDU, SPD und Grünen bezeichnet er in diesem als "ungeliebte Koalition". Die Zusammenarbeit mit den Freien Wählern und der FDP im Radebeuler Stadtrat bezeichnet er wiederum als "ebenso praktische wie pragmatische Koalition der Vernunft". Reusch lobt den "beeindruckenden persönlichen Einsatz" von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), wirft jedoch Zweifel auf, ob dieser ausreiche, um "die AfD in Grenzen zu halten und ungeliebte Koalitionspartner abzuschütteln". In seinem Rechenschaftsbericht blickt Reusch dem "Superwahljahr 2024" jedoch optimistisch entgegen, der Stadtverband Radebeul sei "gut aufgestellt und gerüstet".

Die Mitgliederentwicklung sei entgegen dem Trend leicht positiv. Besonders jüngere Mitglieder seien zum Stadtverband gestoßen, gemessen am ansonsten hohen Altersdurchschnitt. Als einen kürzlichen Erfolg hebt Reusch die Übernahme der Bauherrenschaft des Karl-May-Museums durch die Stadt Radebeul hervor: Man habe "gegen die Stimmen der anderen die Zukunft des Museums gesichert". Ebenso drückt er seine Freude über die Ansiedlung der Musikschule im Gebäude der Alten Post aus. Als Anker für das Sanierungsgebiet und Anlaufpunkt für Radebeuler Musikschüler sei dies eine wirkliche Win-win-Situation. Der vollständige Rechenschaftsbericht ist ebenfalls auf der Website der CDU Radebeul zu finden. (SZ)