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Karl-May-Festtage sind abgesagt

Wegen der Corona-Pandemie kann das dreitägige Fest in Radebeul erneut nicht in der gewohnten Form steigen. Nun ist eine kleine Ausgabe geplant.

Zum Karl-May-Fest reisen Indianer aus Nordamerika an, um traditionelle Tänze zu zeigen.
Zum Karl-May-Fest reisen Indianer aus Nordamerika an, um traditionelle Tänze zu zeigen. © André Wirsig

Radebeul. Auch in diesem Jahr werden Winnetou und Old Shatterhand nicht über die Meißner Straße in Radebeul reiten. Die große Parade mit Hunderten Sternenreitern ist traditionell ein Höhepunkt bei den Karl-May-Festtagen. Bereits zu Beginn des Jahres hatte sich die Stadt Radebeul dazu entschlossen, das dreitägige Fest nicht am traditionellen Termin nach Christi Himmelfahrt zu veranstalten, sondern in den kommenden Sommer zu verlegen. Bis zuletzt hatten die Organisatoren um ihre Veranstaltung gebangt, nun ist es gewiss: Die Festtage finden zum zweiten Mal nicht statt.

„Die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen sowie die gesetzliche Corona-Schutzverordnung, welche Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern weiterhin untersagt, machen eine Realisierung unmöglich“, teilte das städtische Kulturamt am Donnerstag mit.

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Um einen gänzlichen Wegfall der Festtage zu vermeiden, sollen diese in einer kompakteren Form durchgeführt werden. „Wir haben uns auf ein kleineres Veranstaltungsformat am geplanten Wochenende vom 10. und 11. Juli geeinigt, bei dem wir drei bis vier Veranstaltungsorte unter dem Motto ‚Karl May – Abseits des Pfades‘ bespielen möchten. So halten wir das Thema Karl May in der öffentlichen Wahrnehmung der Bürger und Besucher präsent und beleben gleichzeitig die Innenstadt“, so Kulturamtsleiterin Gabriele Lorenz. Nähere Informationen sollen dazu demnächst folgen.

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