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Sommerbühne in Riesa mit Besuch aus den Partnerstädten

Eine Künstlerin aus Mannheim steht bei der Riesaer Reihe auf der Bühne, aus Italien wird Besuch erwartet. Die Macher hoffen auf ähnlich guten Zuspruch wie 2021.

Von Stefan Lehmann
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Die Sommerbühne findet traditionell im Klosterhof statt – auch in diesem Jahr.
Die Sommerbühne findet traditionell im Klosterhof statt – auch in diesem Jahr. © Sebastian Schultz

Riesa. Als die vorgedruckten Karten weg waren, und immer noch Besucher in den Klosterhof wollten, da habe man zum Stift greifen und improvisieren müssen, erzählt Andreas Rost. Bei der Sommerbühne helfen Rost und weitere Sportler des SC Riesa bei der Organisation, unter anderem eben beim Einlass. Die Leute dürsteten nach der langen coronabedingten Pause nach Kultur. Wie sehr, das hatten die Macher der Sommerbühne selbst ein wenig unterschätzt. Bis zu 400 Gäste kamen zum Teil.

In diesem Jahr werde man sich jedenfalls auf den Fall der Fälle vorbereiten, sagen die Organisatoren der Veranstaltungsreihe, die mittlerweile zum 16. Mal stattfindet. Ab 2. Juni wird bis Anfang September wieder einmal pro Monat zu Musik und Unterhaltung in den Klosterhof geladen. Und während ringsherum die Preise steigen, bleibt der Eintrittspreis zumindest in diesem Jahr bei weiterhin drei Euro. Sogar das Bier auf der Veranstaltung sei mittlerweile teurer, sagt Dirk Mühlstädt vom Veranstalter, der städtischen FVG.

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Bei den vier Veranstaltungen wirkt in diesem Jahr auch Riesa und die Welt mit – was sich auch gleich bemerkbar macht. Mitorganisator Kurt Hähnichen hofft etwa, dass Ehrengäste aus Lonato anreisen. Mit der italienischen Stadt verbinden Riesa mittlerweile zehn Jahre Partnerschaft. "Mal schauen, ob das so klappt, wie abgesprochen", sagt Hähnichen. Fest steht schon, dass eine Künstlerin aus der Partnerstadt Mannheim in Riesa auftreten wird. Pia Bornitz, Künstlername Piya, gewann schon eine Reihe Nachwuchswettbewerbe. Sie verbreite mit ihrem Stimmklang und ihren Texten angenehme Gänsehaut, heißt es dazu in einem Bericht aus Mannheim.

Die große Hoffnung sei es, so Hähnichen, dass sich auch in Zukunft der ein oder andere Künstler aus den Riesaer Partnerstädten zur Sommerbühne locken lässt – und damit auch internationale Gäste aus Polen, Großbritannien oder Frankreich musizieren.

170 Trommeln stehen bereit

Peter "Kette" Kettner will derweil mit seinem Programm "Fun, Fire, Drums" das Publikum zum Mitmachen animieren. "Wenn es 300 Gäste werden, wird das schwierig", sagt er. Aber etwa 170 Trommeln will er bereitstellen, um dann live mit den Besuchern im Takt zu schlagen. Das könne wirklich jeder, von sechs bis 90 Jahren, versichert Kettner. "Am Ende hat jeder gute Laune, und die Gicht aus den Knochen getrommelt", scherzt er.

Eine Kindersommerbühne soll es ebenfalls wieder geben: Die war schließlich vergangenes Jahr wieder sehr gut besucht, mit etwa 270 Gästen. Sollte das Wetter so gar nicht für ein Open Air taugen, dann steht wieder der Stern als Ausweichort zur Verfügung.

Termine:

  • 2. Juni, 19.30 Uhr: Orchestermusik mit der Elblandphilharmonie – frühlingshafte und sommerliche Werke von Grieg bis Strauss.
  • 7. Juli, 19.30 Uhr: Kabarett und Swing mit den PIESAckern und Swing along aus Weinböhla
  • 4. August, 19.30 Uhr: Songs und Trommelwirbel mit Piya aus Mannheim und "Fun, Fire, Drums" von Peter Kettner
  • 4. August, 10 Uhr: Kindersommerbühne mit dem Pfannkuchentheater Großenhain. Gezeigt wird "Meister Blaukopf und der Wunderkoffer". Eintritt 1,50 Euro, Einlass ab 9.30 Uhr.
  • 1. September, 19.30 Uhr: Tanz, Rock und Pop mit der Tanzschule Riesa und "Age in Trouble" aus Döbeln
  • Einlass am Abend jeweils eine Stunde vorher. Eintritt 3 Euro.
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