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Sachsen

Forschungszentrum in der Lausitz geplant

Die drei Technischen Unis in Sachsen wollen in der Kohleregion die Energie der Zukunft erforschen. Viele Millionen dafür könnten von Bund und Land kommen.

Wo jetzt noch Bagger Braunkohle abbauen, soll künftig an der Energie der Zukunft geforscht werden.
Wo jetzt noch Bagger Braunkohle abbauen, soll künftig an der Energie der Zukunft geforscht werden. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild

Chemnitz. Die drei Technischen Universitäten (TU) in Sachsen wollen in der Lausitz gemeinsam ein großes Zentrum für Energieforschung errichten. Die Allianz aus TU Chemnitz, TU Freiberg und TU Dresden habe ein entsprechendes Konzept vorgelegt, teilten die Hochschulen am Samstag mit.

Bund und Land veranstalten derzeit einen Wettbewerb zur Ansiedlung von zwei Großforschungszentren in den beiden Kohlerevieren im Osten Deutschlands. Wissenschaftler waren aufgerufen, dafür Ideen einzureichen. Die Zentren sollen nach dem Kohleausstieg Jobs und Perspektiven in die Lausitz und das Mitteldeutsche Revier bei Leipzig bringen. Die Forschungszentren sollen mit jährlich 340 Millionen Euro gefördert werden.

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Das "Großforschungszentrum für Zukunftsenergie" solle sich interdisziplinär der Erforschung effizienter und ressourcenschonender Energietechnologien widmen, hieß es. Dazu zähle Wind- und Solarenergie ebenso wie Wasserstoff.

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Ob das Zentrum für Energieforschung in den Lausitz kommen wird, steht aber noch nicht fest. An den Ideenwettbewerb soll sich eine Phase anschließen, in der die Vorschläge für die Großforschungszentren verfeinert werden. Ende 2022 soll dann feststehen, was an welchem Standort 2023 gegründet werden kann. (dpa)

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