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Wirtschaft

Voting: Wer ist Sachsens bestes Start-up?

Beim Wettbewerb „Sachsens Unternehmer des Jahres“ stehen fünf Finalisten für das „Beste Start-up“ fest. Noch bis Sonntag können Sie abstimmen!

Fünf Gründer wollen Sachsens bestes Start-ups werden
Fünf Gründer wollen Sachsens bestes Start-ups werden © SZ

Von Christoph Ulrich und Andreas Dunte

Leipzig/Chemnitz/Dresden. Erneut entscheidet das Online-Voting über Sachsens besten Gründer. Anders als in den Jahren vor Corona. Da stellten sich die ausgewählten Finalisten dem Publikum der Preisgala beim Wettbewerb „Sachsens Unternehmer des Jahres“ mit ihrer Geschäftsidee vor und die Galagäste stimmten dann über den Favoriten ab. Doch wie schon 2020 wird es auch in diesem Jahr keine Gala geben. Deshalb das Online-Voting, das von Dienstag an bis zum 4. Juli stattfindet und bei dem jeder mit abstimmen kann. Jeder Teilnehmer kann eine Stimme vergeben.

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Der Sieger des Votings erhält ein Media-Budget im Wert von 60.000 Euro, das dem jungen Unternehmen zu mehr Öffentlichkeit verhelfen soll. Die Jury von „Sachsens Unternehmer des Jahres“ hat fünf Firmen für das Finale ausgewählt. Sie haben 45 Sekunden Zeit, um das Publikum im Internet per Videobotschaft zu überzeugen. Das sind die Finalisten.

Das sind die fünf Finalisten

LiGenium: Viele Industrieunternehmen versuchen, nachhaltiger und weniger klimaschädlich zu arbeiten. Das Chemnitzer Start-up „LiGenium“ mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Christoph Alt an der Spitze hat Transportmittel aus Holz entwickelt, die leicht und auch flexibel einsetzbar sind. Die von LiGenium entwickelten Trägerkonstruktionen aus Holzwerkstoffen sind zum Teil 50 Prozent leichter als die in der Industrie gebräuchlichen Metalltransportbehälter. Inzwischen gehören große Automobilhersteller zu den Kunden des jungen Unternehmens. Bei LiGenium sind 10 Mitarbeiter beschäftigt.

Zum Videoporträt von LiGenium.

Demecan: Sein Ziel ist es, Patienten den Zugang zu medizinischem Cannabis mit Made-in-Germany-Qualität zu garantieren. Aus diesem Grund verließ Adrian Fischer seinen Weg als forschender Arzt und gründete zusammen mit dem Anwalt Constantin von der Groeben und dem Ökonom Cornelius Maurer, 2017 das Start-up Demecan. Zudem erwarben sie einen ehemaligen Schlachthof in Naunhof bei Radeburg. Dort kann auf 30.000-Quadratmetern die heilende Pflanze angebaut werden. Die Weiterverarbeitung sollen nach pharmazeutischen Standards in der Betriebsstätte in der Gemeinde Ebersbach bei Dresden erfolgen.

Zum Videoporträt von Demecan.

Casida: Das Interesse an Pharmazie ist ihm in die Wiege gelegt worden. Bereits mit vier Jahren half Alexander Helm in der Apotheke seiner Mutter, die sich mit Wirkstoffen von Heilpflanzen befasste. Das wurde die Grundlage für das 2016 gegründete Unternehmen Casida GmbH & Co. KG in Werdau. Die ersten Produkte nach eigenen Rezepturen wurden zunächst nur für die Kundschaft der Apotheke hergestellt. Mittlerweile umfasst das Portfolio 70 Produkte zu zahlreichen spezifischen Anwendungsbereichen. Mit zehn Mitarbeitern erwirtschaftete das junge Unternehmen 2020 Umsatz von rund 3,4 Millionen Euro.

Zum Videoporträt von Casida.

eCovery: Sie kommen beide aus dem Leistungssport, und beide haben sie mit Knieproblemen zu tun. Der eine behandelt täglich Patienten mit diesen Leiden. Dem anderen ist schon zwei Mal selbst das Kreuzband gerissen. Dieses verbindende Element hat die Ringer-Freunde Alexander Georgi und Benedict Rehbein auf die Idee gebracht, eine Therapie-App zu entwickeln, die den Heilungsprozess zu Hause unterstützen soll. Das Problem sei, schildert der Chirurg Georgi, dass die OP meist gut verläuft. „Aber bei der ambulanten Reha hat es in den letzten Jahren so gut wie keine technischen Fortschritte gegeben.“ Was nicht an den Physiotherapeuten liegt, so Georgi, sondern am Heimtraining der Patienten: „Wie oft und wie gut Patienten zuhause trainieren, ist für die Behandler meist nur eine Blackbox.“ Abhilfe soll die App eCovery schaffen. Sie bietet medizinisch fundierte Trainingsvideos in einem festen Rahmen, der von Ärzten und Therapeuten mit entwickelt wurde. Ohne das Uniklinikum Leipzig, das bei der Entwicklung mitgeholfen hat und wo derzeit eine Studie läuft, wie Georgi sagt, wäre es nicht gegangen. Und auch nicht ohne den Juristen Marcus Rehwald. Er ist neben Rehbein und Georgi der dritte Mitgründer der eCovery GmbH.

Zum Videoporträt von eCovery.

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Zum Videoporträt von RWC Factory.

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