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Gute Demo, schlechte Demo: Wo protestieren die Sachsen?

Ist das schon der „heiße Herbst“? Um sich vom rechtsextremen Rand abzugrenzen, versuchen sächsische Politiker, die Mitte der Gesellschaft auf die Straße zu holen. Ein Praxistest in Grimma.

Von Henry Berndt
 10 Min.
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Ein Grimmaer Original als Zugpferd: Der Dachdeckermeister Johannes Heine, der für die Freien Wähler im Stadtrat sitzt, meldete die Demo am Dienstag an.
Ein Grimmaer Original als Zugpferd: Der Dachdeckermeister Johannes Heine, der für die Freien Wähler im Stadtrat sitzt, meldete die Demo am Dienstag an. © dpa

Es ist gar nicht Montag, und trotzdem sind die Grün-Weißen schon da. Kurz nach 17 Uhr haben die Freien Sachsen an einer Ecke des Marktplatzes in Grimma ihren Pavillon aufgebaut. „Wir frieren nicht für eure Politik“, ist auf einem großen Transparent zu lesen. Sie verteilen auch wieder ihre Fähnchen und spielen über Lautsprecher die größten Corona-Hits von gestern, „Sag mir, wo die Grippe ist“ und „Jenseits von Schweden“. Die Energiekrisen-Songs sind offenbar noch nicht fertig.

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