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Sachsen

Schon wieder ein tödlicher Kletterunfall

Ein Dresdner ist in der Sächsischen Schweiz abgestürzt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Blick auf die „Griechen“ im Bielatal. Hier stürzte der Mann ab.
Blick auf die „Griechen“ im Bielatal. Hier stürzte der Mann ab. © Marko Förster

Es ist der zweite tödliche Kletterunfall innerhalb von einer Woche in der Sächsischen Schweiz. Ein 50-jähriger Dresdner machte am Sonnabendmittag mit einer größeren Gruppe von Kletterfreunden eine Tour an den so genannten „Griechen“ im Bielatal.

Der 50-Jährige klettere dabei auf den Felsen „Euklid“, während ihn seine Tochter von unten sicherte. Weiter oben brachte der Mann eigene Sicherungen an. Doch die hielten nicht, als er rund 13 Meter über dem Erdboden den Halt verlor. Der Kletterer stürzte ab, seine Begleiter begannen unten mit der Reanimation, bis Retter der Bergwacht  eintrafen. Ein Notarzt konnte trotz aller Bemühungen schließlich nur noch den Tod des abgestürzten Kletterers feststellen.

Herbeigeeilte Retter konnten dem Mann nicht mehr helfen, der Notarzt stellte den Tod fest. 
Herbeigeeilte Retter konnten dem Mann nicht mehr helfen, der Notarzt stellte den Tod fest.  © Marko Förster

Erst vor einer Woche gab es einen tödlichen Unfall in der Sächsichen Schweiz. Im Rathener Klettergebiet am Hirschgrundkegel stürzte ein 33-Jähriger aus 25 Metern Höhe ab. Auch er verstarb an seinen schweren Verletzungen noch vor Ort. (SZ/mf, mja)