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Arbeit und Bildung

Soft Skills werden immer wichtiger

Eine Ausbildung heutzutage verlangt mehr als gute Noten auf dem Zeugnis. Es kommt auch auf persönliche, soziale und methodische Kompetenzen an.

Teamarbeit ist ein wichtiges Kriterium.
Teamarbeit ist ein wichtiges Kriterium. © Foto: pixabay.com

Soft Skills sind mittlerweile so wichtig, dass sie über Zu- oder Absage eines Ausbildungsbetriebs entscheiden können. Denn diese wollen keine Azubis, die nur stumpf ihrer Arbeit nachgehen. Sie wollen solche, die zu eigenständigen, engagierten Mitarbeitern reifen.

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Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Warum sind Soft Skills wichtig?

Alle Azubis eines Berufs erlangen dieselben fachlichen Fähigkeiten. Hauptsächlich die Abschlussnoten unterscheiden die Auszubildenden. Es ist deshalb wichtig, andere persönliche Eigenschaften hervorzuheben. Denn Soft Skills machen Azubis einzigartig und erst interessant für einen Betrieb. Sie sind häufig auch entscheidend für den Ausbildungsberuf. Denn wer zum Beispiel nicht mit anderen kommunizieren oder Kritik annehmen kann, hat es schwer in der Ausbildung.

Welche Soft Skills gibt es?

Soft Skills werden unterteilt in persönliche, soziale und methodische Kompetenzen. Erstere sind besonders wichtige Eigenschaften. Sie machen den Menschen erst aus und werden gebraucht, um im Beruf erfolgreich zu sein. Zuverlässigkeit und die gewissenhafte und sorgfältige Ausführung der Arbeit zum Beispiel. Denn der Arbeitgeber muss sich darauf verlassen, dass Auszubildende selbstständig arbeiten können. Soziale Kompetenzen wiederum drücken aus, wie man mit anderen Menschen umgeht oder sich in Gruppen verhält. Sind die Auszubildenden teamfähig beziehungsweise freundlich, höflich und hilfsbereit zu anderen? Können sie Kritik annehmen oder andere Meinungen und Einstellungen tolerieren? Die dritte Gruppe der Soft Skills sind methodische Kompetenzen. Das meint das technische Verständnis bei der Arbeit. Kann sich der Auszubildende selbst organisieren und seine Zeit optimal einteilen? Geht er systematisch und zielorientiert vor, um Aufgaben zu lösen? Auch dazu zählen die Organisationsfähigkeit, das Anwenden von Informationen und Denken über den Tellerrand hinaus.

Verhelfen Soft Skills zur Ausbildung?

Gerade bei einer Vielzahl von Bewerbern werden Soft Skills herangezogen. Betriebe schauen genau, welche der Bewerber angibt und ob diese zu ihrem Unternehmen passen. Doch wo erfährt der angehende Azubi, welche Soft Skills entscheidend sind? Zum einen steht häufig in den Stellenanzeigen, was Auszubildende mitbringen müssen, zum anderen kann eine Internetrecherche Aufschluss darüber geben, in welcher Branche welche Eigenschaften gefragt sind. Wichtige Abschnitte im Lebenslauf sind daher bisherige praktische Erfahrungen und auch Hobbys – wenn sie relevant für den Beruf sind. Wer zum Beispiel neben der Schule gejobbt und einen guten Abschluss erzielt hat, ist wahrscheinlich gut organisiert und belastbar. Auch das Üben und Spielen eines Instrumentes vermittelt Ausdauer und Beharrlichkeit. Und wer schon seit Längerem im Mannschaftssport aktiv ist, zeigt, dass er teamfähig ist. Wenn derjenige dann selbst eine Kinder- und Jugendgruppe trainiert, beweist er zudem Verantwortungsbewusstsein und Engagement.

Von Martin Skurt