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Eislöwen gehen unter, Füchse drehen Spiel

Im dritten Spiel mit neuem Trainer setzt es für die Dresdner die dritte Niederlage. Weißwasser gewinnt dagegen in Ravensburg noch nach 0:2-Rückstand.

Hat noch viel Arbeit vor sich: Andreas Brockmann, seit  28. Dezember neuer Trainer der Dresdner Eislöwen.
Hat noch viel Arbeit vor sich: Andreas Brockmann, seit 28. Dezember neuer Trainer der Dresdner Eislöwen. © kairospress

Dresden/Ravensburg. Eishockey-Zweitligist Dresdner Eislöwen wartet nach dem Wechsel auf der Trainerbank weiter auf das dringend benötigte Erfolgserlebnis. Am Dienstag unterlagen die Sachsen in der heimischen Energieverbund-Arena nach recht ausgeglichenen zwei Dritteln gegen den EHC Freiburg am Ende noch deutlich mit 1:5 (0:1; 0:1; 0:3).

Seit Andreas Brockmann Ende Dezember das Cheftrainer-Amt vom beurlaubten Rico Rossi übernahm, war das die dritte Niederlage im dritten Spiel – allerdings gegen Spitzenreiter Kassel, den Tabellenzweiten Freiburg und Bad Nauheim (6.).

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Dabei schien dem Ligavorletzten gegen Freiburg eine frühe Verletzung des Gästekeepers Benjamin Meisner einen Vorteil zu verschaffen. Der 30-Jährige blieb nach einem Foul von Vladislav Filin auf dem Eis liegen, musste zwei Minuten behandelt werden und konnte nicht weiterspielen (6.). Seinen Vertreter Enrico Salvarini bezwangen die Hausherren aber erst sieben Sekunden vor Schluss, als Thomas Supis der Ehrentreffer gelang.

Weißwasser trifft sogar in Unterzahl

Besser machten es die Lausitzer Füchse. Das Team von Trainer Corey Neilson gewann nach einem 0:2-Rückstand in Ravensburg mit 5:3 (0:2, 3:0, 2:1). Die Tore machten Sebastian Streu (26.), Rylan Schwartz (28., 46.), Fabian Dietz (35.) und Tomas Andres (60.).

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Während die Füchse bei Dietz‘ Treffer in Unterzahl spielten, musste Andres nur noch das verwaiste Tor treffen. Weißwasser hat nun mit 25 Zählern mehr als doppelt so viele Punkte gesammelt wie der Rivale aus der Landeshauptstadt (12) – bei einem Spiel weniger.

Am Freitag geht es für die Eislöwen nun mit einem Heimspiel gegen den Tabellendritten Bietigheim Steelers weiter, die Lausitzer Füchse empfangen die Heilbronner Falken. (mit SZ)

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