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DSC-Volleyballerinnen verpassen Halbfinale

Gegen Istanbul unterlaufen den Dresdnerinnen zu viele Fehler. Und es gibt noch ein Problem, dass den Trainer vor ein Rätsel stellt.

Trainer Alexander Waibl sah Galatasaray zu recht in der Favoritenrolle. Doch sein Team hatte einen Sieg in der Hand.
Trainer Alexander Waibl sah Galatasaray zu recht in der Favoritenrolle. Doch sein Team hatte einen Sieg in der Hand. © Archiv: Matthias Rietschel

Istanbul. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC erzielten zwar mehr Punkte als der Gegner, sind im Viertelfinale des europäischen CEV-Cups aber knapp an Gastgeber Galatasaray Istanbul gescheitert. Der Sechste der türkischen Liga setzte sich am Mittwoch mit 3:1 (25:22, 16:25, 25:23, 25:23) durch und steht gegen das französische Team Beziers Angels im Halbfinale des zweithöchsten europäischen Wettbewerbs.

Für die Dresdnerinnen war die erste Niederlage nach acht Liga-Siegen in Serie eine durchaus vermeidbare. Vor allem im zweiten Durchgang lieferte das Team von Trainer Alexander Waibl eine Blaupause ab, wie dem Istanbuler Team dauerhaft beizukommen gewesen wäre. Immer gegen Ende der anderen Sätze schlichen sich entscheidende Fehler ein.

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In den Sätzen 3 und 4 scheiterten die Dresdnerinnen zu oft am Block der Gastgeberinnen.
In den Sätzen 3 und 4 scheiterten die Dresdnerinnen zu oft am Block der Gastgeberinnen. © Galatasaray SK

In der Crunch-Time des letzten Durchgangs spielten auch die Referees aus Polen und Aserbaidschan mit mindestens einer deutlichen Fehlentscheidung eine unrühmliche Rolle. Doppelt bitter, wenn man bedenkt, dass Dresden eine niedrige fünfstellige Summe in die Europacup-Reise investiert hat.

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Mannschaftsfoto vor dem ersten Aufschlag.
Mannschaftsfoto vor dem ersten Aufschlag. © Galatasaray SK

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