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Tschechien: Zurück zur Selbstversorgung

Obst und Gemüse sind in Tschechien unerschwinglich geworden. Die hohen Preise, an denen "die Deutschen" ihren Anteil haben sollen, verhelfen einem alten Hobby zu neuer Blüte.

Von Hans-Jörg Schmidt
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Tschechen gärtnern sich ihre Speisekammern wieder voll, weil Obst und Gemüse im Laden nahezu unerschwinglich geworden sind.
Tschechen gärtnern sich ihre Speisekammern wieder voll, weil Obst und Gemüse im Laden nahezu unerschwinglich geworden sind. © imago images

Auch in Tschechien haben die Kirschen pünktlich den Spargel abgelöst. Doch die Kunden in den Supermärkten fühlen sich in Science-Fiction-Filme versetzt. "250 Kronen das Kilo" (umgerechnet zehn Euro). "Das ist doch nicht normal", hört man immer wieder. Und so bleiben die Kirschen unangerührt – ebenso wie Paprika, Gurken oder Tomaten –, weil man ja auch echte Grundnahrungsmittel braucht: Brot, Mehl, Zucker, Butter, Fleisch oder Eier beispielsweise. Bei denen hat der Preis zwar ebenso angezogen, aber ohne die kommt man – anders als ohne Obst und Gemüse – nicht über die Runden.

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