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"Mama, wann können wir nach Hause in die Ukraine?"

Eine Ukrainerin flüchtet mit ihren zwei Söhnen vor dem Krieg nach Dresden. Ihren Mann musste sie zurücklassen. Was die Familie in den letzten Tagen erlebt hat.

Von Julia Vollmer & Luisa Zenker
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Kateryna Hornostai hat mit ihren zwei Söhnen eine Unterkunft bei ihrer Schwägerin Halina Dzyuba (r.) in Dresden gefunden.
Kateryna Hornostai hat mit ihren zwei Söhnen eine Unterkunft bei ihrer Schwägerin Halina Dzyuba (r.) in Dresden gefunden. © René Meinig

Dresden. Zwei lachende Kinder springen auf einem Trampolin. "Das ist bei uns im Garten", flüstert Kateryna Hornostai mit Tränen in den Augen. Den Blick hat sie fest auf das Handy gerichtet. Dort zeigt ein weiteres Foto ihre beiden Söhne. Sie spielen im Kinderzimmer mit 40 roten, blauen und grünen Autos. Der halbe Fußboden ist mit Spielzeug bedeckt. Drei Wochen ist diese Szene alt. Es wirkt, als wären Monate vergangen. Die 35-jährige Ukrainerin hat ihr Land verlassen. Mit ihren Kindern, aber ohne Lebenspartner. Jetzt ist sie in Dresden.

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