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Riesige Resonanz auf Hilfsaktion für die Ukraine

"Komm mit Reisen" aus Eibau organisiert eine Fahrt mit Hilfsgütern in die Ukraine und wird von Helfern und Spendern förmlich überrannt. Am Wochenende startet die erste Tour.

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Autoschlangen an der Bushalle bei "Komm mit" in Eibau: Viele wollen helfen und bringen Sachspenden.
Autoschlangen an der Bushalle bei "Komm mit" in Eibau: Viele wollen helfen und bringen Sachspenden. © privat

Ulf Künzelmann ist beinahe sprachlos über die riesige Hilfsbereitschaft. Seit er seine Hilfsaktion für Ukraine-Flüchtlinge publik machte, wird er von Helfern und Spenden förmlich überrannt. "Drei Busse bekommen wir locker voll", sagt er am Donnerstagnachmittag. Es ist der erste von drei Sammelterminen. Der Chef des Eibauer Reiseunternehmen "Komm mit" hat seine Bushalle bereitgestellt, um Sachspenden zu sammeln. Am Donnerstagnachmittag stehen Autos dort Schlange, viele Menschen wollen etwas abgeben. So viele, dass schon nach kurzer Zeit die Kartons ausgehen, in denen die Sachen auf die Reise gehen sollen. Fieberhaft versucht der Chef Nachschub zu organisieren.

Auch zahlreiche Helfer, die vor Ort die Sachen sortieren, haben sich schnell gefunden. Auch Freitagnachmittag und Sonnabendvormittag wird weiter gesammelt, zum Beispiel Decken, Schlafsäcke, haltbare Lebensmittel und Medikamente.

In der Bushalle stapeln sich die Hilfsgüter, die am Donnerstag von Einwohnern aus der Umgebung gebracht wurden.
In der Bushalle stapeln sich die Hilfsgüter, die am Donnerstag von Einwohnern aus der Umgebung gebracht wurden. © privat

Mit drei Bussen will das Team von "Komm mit" dann am Wochenende Richtung Rumänien zur ukrainischen Grenze starten. Die Hilfsgüter werden vor Ort verteilt, teilweise auch in die Ukraine gebracht. Auf dem Rückweg bringen die Busse aus Eibau Flüchtlinge - Frauen und Kinder - mit. Inzwischen sind auch schon Angebote für Unterkünfte für die Flüchtlinge eingegangen, berichtet Künzelmann. (SZ/rok)