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Wilsdruff: Rathaus wird fürs Energiesparen gelobt

Sachsens Umweltminister Günther würdigt Wilsdruffs Anstrengungen, nachhaltig zu handeln.

Patrick Goldschmidt arbeitet als Energiemanager der Stadt Wilsdruff und hat einen großen Anteil daran, das die Stadt ein wichtiges Etappenziel erreicht hat.
Patrick Goldschmidt arbeitet als Energiemanager der Stadt Wilsdruff und hat einen großen Anteil daran, das die Stadt ein wichtiges Etappenziel erreicht hat. © Karl-Ludwig Oberthuer

Das Wilsdruffer Rathaus ist in seinem Bemühen um nachhaltiges Handeln und Energiesparen ein wichtiges Stück weiter gekommen. Die Sächsische Energieagentur (SEA) hat das bisherige Vorgehen nach Standards in sechs Bereichen überprüft und bewertet "Keine einfache Sache", hieß es von der Energieagentur.

Doch Wilsdruff hat sie gemeistert, ebenso wie Göda, Pulsnitz und Falkenstein/Vogtland. Sachsens Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) wird das auf einer Tagung Anfang September in Dresden würdigen.

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Um die Auditierung zu bestehen, musste Wilsdruff ein Energieteam etablieren, Zuständigkeiten festlegen und den kommunalen Gebäudebestand erfassen und bewerten. Zudem musste die Stadt um das Team von Patrick Goldschmidt die Anlagentechnik optimieren und die bestehenden Versorgungsverträge überprüfen.

Da Wilsdruff diese Anforderungen erfüllte, betreibt die Stadt ein funktionierendes Kommunales Energiemanagement (KEM), heißt es von der Energieagentur.

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Die Stadt will Energie sparen und nachhaltiger werden. Das soll sich am Ende auch finanziell auswirken.

Ziel des Energiemanagements ist es, den Stadthaushalt finanziell zu entlasten. Demnach können bereits ohne größere Investitionen durch einfache Optimierungen in städtischen Immobilien zwischen zehn und zwanzig Prozent der Energie- und Wasserkosten eingespart werden. Das Einsparpotenzial ist demnach groß. In Deutschland zahlen Städte, Gemeinden und Kreise etwa zwei Milliarden Euro jährlich, um ihre kommunalen Liegenschaften mit Energie und Wasser zu versorgen.

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