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Weltkulturerbe-Talsperre für zehn Millionen Euro saniert

Der historische Dörnthaler Teich bei Olbernhau im Erzgebirge wird seit Jahren runderneuert. Nun neigt sich die millionenschwere Sanierung dem Ende zu.

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Nach jahrelanger Sanierung wird der Dörnthaler Teich, der zum Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge gehört, wieder mit Wasser gefüllt.
Nach jahrelanger Sanierung wird der Dörnthaler Teich, der zum Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge gehört, wieder mit Wasser gefüllt. © PR/Landestalsperrenverwaltung

Olbernhau/Pirna. Die umfassende Sanierung der denkmalgeschützten Trinkwasseranlage Dörnthaler Teich bei Olbernhau im Erzgebirgskreis nähert sich ihrem Ende. Die Landestalsperrenverwaltung teilte am Mittwoch in Pirna mit, das Projekt werde voraussichtlich Ende Juni dieses Jahres abgeschlossen werden. Die Kosten, finanziert aus Steuermitteln, beliefen sich auf rund zehn Millionen Euro.

Die Trinkwassertalsperre ist ein Teil der Revierwasserlaufanstalt Freiberg und seit 2019 Teil des deutsch-tschechischen Unesco-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Das Wasserversorgungssystem dieser Region existiert seit Jahrhunderten und hat seinen Ursprung im Freiberger Silberbergbau.

Nach Angaben der Talsperrenverwaltung ist die Anlage in drei Bauabschnitten seit 2021 auf den aktuellen technischen Stand gebracht worden. Sie sei künftig besser steuerbar. Alle Schäden des Hochwassers von 2013 würden bis Ende dieses Jahres beseitigt. Nun werde der Teich wieder gefüllt mit rund 1,2 Millionen Kubikmetern Wasser.

Auch das sogenannte Striegelhaus, eine kleine Hütte an der Anlage, sei saniert worden, hieß es. Der Begriff "Striegel" stehe für eine Steuereinrichtung. (SZ/uwo)