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Deutschlandticket kann bei Dresdner Verkehrsbetrieben ab sofort vorbestellt werden

Wer will, kann ab sofort bei den Dresdner Verkehrsbetrieben sein 49 Euro teures Deutschlandticket ordern. Das geht jedoch nur online und sollte überlegt sein.

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Die Dresdner Verkehrsbetriebe bieten auf ihrer Homepage ab sofort die Vorbestellung des Deutschlandtickets an.
Die Dresdner Verkehrsbetriebe bieten auf ihrer Homepage ab sofort die Vorbestellung des Deutschlandtickets an. © Jürgen Lösel

Dresden. Das 49 Euro teure Deutschlandticket kann ab sofort bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) vorbestellt werden. Das teilte das Nahverkehrsunternehmen am Donnerstag mit. Die Reservierung sei ausschließlich online auf der DVB-Homepage möglich. Beim Verkehrsverbund Oberelbe wird das Ticket erst ab dem 3. April bestellbar sein.

Wer bereits als Abonnent registriert sei, könne dort sein bestehendes Ticket zum 1. Mai wie gewünscht ändern. Alle anderen müssten sich einmalig anmelden und dann das Deutschlandticket ordern. Wer sein DVB-Abo wie bisher beibehalten möchte, braucht gar nichts zu tun. Von Anfang April an soll das Deutschlandticket dann auch per Handy-App angeboten werden. Der Verkehrsverbund Vogtland mit Sitz in Auerbach praktiziert das bereits mithilfe der Deutschlandticket-App.

Deutschlandticket: Keine Abo-Zusatzleistungen

Die DVB teilten ferner mit, alle Abo-Kunden würden einen Brief erhalten zu den Unterschieden zwischen dem Deutschlandticket und dem bisherigen Abonnement wie Neunuhrkarte oder Jobticket. Für das Semesterticket der Studenten sowie Inhaber des Dresden-Passes gebe es allerdings derzeit noch kein konkretes Angebot.

Das Deutschlandticket startet offiziell ab Mai und kostet zumindest bis Ende 2024 im Monat 49 Euro. Es ist monatlich kündbar, personengebunden und wird ausschließlich digital vertrieben. Damit dürfen alle Straßenbahnen, Stadt- und Regionalbusse, Fähren sowie die Nahverkehrszüge der zweiten Klasse benutzt werden. Von den Verkehrsbetrieben angebotene Abo-Zusatzleistungen wie die Mitnahme von weiteren Personen zu bestimmten Zeiten deckt das Deutschlandticket nicht ab. (SZ/uwo)