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Bestwerte für Hochschule Zittau/Görlitz

Absolventen haben bei einer Studie die Bedingungen beim Studium beurteilt. Fast überall liegt sie über dem Durchschnitt.

Die Studenten der Hochschule sind zum großen Teil zufrieden mit ihrem Studium.
Die Studenten der Hochschule sind zum großen Teil zufrieden mit ihrem Studium. © Mario Heinke (Archiv)

Peggy Sommer freut sich. Die Mitarbeiterin der Hochschule Zittau/Görlitz hält die 3. Sächsische Absolventenstudie in den Händen. Und deren Ergebnisse geben der Bildungseinrichtung Bestwerte bei den Studienbedingungen, bei der Erfüllung der Regelstudienzeit sowie beim Jobeinstieg.

Bei der Studie wurden Absolventen der Hochschule sowie der anderen sächsischen Unis im Zeitraum von August 2018 bis Mai 2019 befragt. Insgesamt nahmen 466 Absolventen der Abschlussjahrgänge 2015 und 2016 teil. „Der Zeitpunkt wurde so gewählt, dass beim Großteil der Befragten der Studienabschluss mindestens schon zwei Jahre zurücklag“, so Peggy Sommer. Denn es wird Wert darauf gelegt, dass die Absolventen bereits einige Zeit berufliche Erfahrungen sammeln konnten, um dann rückblickend eine Bewertung über ihr Studium abgeben zu können.

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Bewerten konnten sie die einzelnen Bereiche mit den Noten 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht). Für die Prüfungsorganisation an der Hochschule Zittau/Görlitz haben knapp 91 Prozent die Noten 1 und 2 gegeben. Insgesamt lag der Wert bei gut 72 Prozent. Noch besser schneiden die Studienorganisation (92,4 Prozent) und das soziale Klima (91,8 Prozent) ab. Auch diese beiden Werte liegen über den Gesamtwerten von 78,1 beziehungsweise 87,2 Prozent. Der fachlichen Beratung und Betreuung haben rund 84 Prozent der befragten Absolventen eine sehr gute oder gute Note gegeben.

Von den hiesigen Hochschulabsolventen haben 38,4 Prozent die Regelstudienzeit eingehalten. An allen sächsischen Hochschulen zusammen sind es nur 29,2 Prozent.

Einkommen: Schlechter als der Durchschnitt

Schlechter als der Durchschnitt schneiden die Zittauer und Görlitzer Absolventen beim Einkommen ab. „Allerdings handelt es sich dabei um ein Thema, das weitgehend außerhalb des Einflussbereichs einer akademischen Ausbildung liegt“, so Frau Sommer.

Wenn auch das Einkommen niedriger ist, so haben die Absolventen doch immerhin schnell einen Job gefunden. Mindestens jeder zweite Absolvent ging bereits im Folgemonat nach Studienabschluss einer Erwerbstätigkeit nach. Entsprechend gering ist die Erwerbslosigkeit, die spätestens ein Jahr nach Studienabschluss bei maximal drei Prozent liegt. Viele finden dabei ihren Job auch im Freistaat Sachsen.

„In Sachsen treffen Absolventen auf innovative Unternehmen und Organisationen, die ihnen die Gewissheit und Freiheit vermitteln, sich selbst zu verwirklichen und in einer entwicklungshungrigen Region, Dinge in Gang zu setzen", so Professor Alexander Kratzsch, der Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz. Die Hochschule, die sich seit 2008 an den Absolventenstudien beteiligt, werde aus den Ergebnissen Rückschlüsse auf Verbesserungen der Studiengänge und des Studienumfeldes ziehen.

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