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Unternehmer sammeln über 10.000 Euro für Ukraine-Hilfe

Der Verband aus Zittau und Umgebung hat das Geld schneller zusammen bekommen als geplant, um Hilfstransporte für Spenden und Flüchtlinge zu finanzieren.

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Unter anderem "Komm mit-Reisen" aus Eibau hat schon einige Hilfstransporte organisiert. Den Unternehmen kann nun bei der Finanzierung der Reisen geholfen werden.
Unter anderem "Komm mit-Reisen" aus Eibau hat schon einige Hilfstransporte organisiert. Den Unternehmen kann nun bei der Finanzierung der Reisen geholfen werden. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Der Allgemeine Unternehmerverband Zittau und Umgebung (AUZ) kann die Bus-Brücke schneller unterstützen als geplant, worüber Hilfsgüter an die ukrainische Grenze gebracht und Geflüchtete nach Deutschland geholt werden. Nachdem er über die Crowdfunding-Plattform der Volksbank "Viele schaffen mehr" im März ein Projekt startete, ist das bis Ende April anvisierte Spendenziel von 10.000 Euro bereits nach 24 Tagen zusammengekommen, genau genommen 10.163 Euro.

Möglich gemacht haben das 51 Unterstützer, darunter Firmen wie die Maschinenfabrik und Damino in Großschönau sowie RTT und Stadtwerke in Zittau, aber auch in der Öffentlichkeit stehende Menschen wie Landrats-Kandidat und CDU-Landtagsabgeordneter Stephan Meyer, Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm) und Volksbank-Vorstand Karl-Anton Erath.

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An der Bus-Brücke beteiligen sich zum Beispiel die Unternehmen "Komm mit-Reisen" und "Michel-Reisen" aus Eibau und Neueibau. Sie sind bereits in Vorleistung gegangen, haben Hilfsgüter transportiert und Geflüchtete nach Deutschland gebracht. Für weitere Fahrten benötigen die Unternehmen Unterstützung, damit die anfallenden Kosten getragen werden können. So müssen Diesel und Personal bezahlt werden. "Falls darüber hinaus Geld zusammen kommt, wird dieses zur Unterstützung der Kriegsflüchtlinge in Deutschland eingesetzt", teilt der AUZ mit. (SZ)

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