Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Merken

Kunst und Handwerk zeigen sich

Die Europäischen Tage des Kunsthandwerkes zeigen die große Vielfalt in Ateliers und Werkstätten. Auch viele Betriebe in Sachsen beteiligen sich.

 1 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Kreativ und traditionsverbunden – das passt auf viele Kunsthandwerksberufe. Vom 31. März bis zum 2. April zeigen viele sächsische Betriebe ihre Arbeit bei den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks.
Kreativ und traditionsverbunden – das passt auf viele Kunsthandwerksberufe. Vom 31. März bis zum 2. April zeigen viele sächsische Betriebe ihre Arbeit bei den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks. © AdobeStock

Wie lange dauert es, bis aus einem Steinblock ein Gesicht entsteht? Was braucht man, um ein Schmuckstück zu schmieden? Wo kann man heute den Töpferberuf erlernen? Antworten auf Fragen wie diese gibt es vom 31. März bis zum 2. April bei den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks. An allen drei Tagen öffnen Kunsthandwerker in vielen europäischen Ländern ihre Werkstätten und Ateliers für Neugierige. Traditionell nutzen auch viele Sachsen die Möglichkeit, ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. So beteiligen sich allein in Ostsachsen rund 60 Handwerker an den Aktionstagen. „Die Europäischen Tage des Kunsthandwerks bieten den Besuchern die Gelegenheit, die unverwechselbare Handschrift der regionalen Kreativszene kennenzulernen. Wer Lust hat, sich selbst einmal in einem Handwerk auszuprobieren, dem bieten viele der teilnehmenden Kunsthandwerker auch dazu die Möglichkeit“, wirbt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, für einen Besuch bei Töpfern, Kunstschmieden oder Textilgestaltern.

Die Aktionstage sollen darüber hinaus die Berufsorientierung im Handwerk fördern, die Vernetzung der Betriebe untereinander stärken und die Sichtbarkeit des regionalen Handwerks verbessern. Die Initiative zu den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks ging im Jahr 2002 vom Französischen Ministerium für Handwerk aus. Inzwischen sind sie in vielen Ländern zur Tradition geworden. (WeSZ)