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Unterricht an Sachsens Schulen soll digitaler werden

Sachsen will seine Schulstunden digitaler gestalten. Dabei helfen sollen dreizehn Medienpädagogische Zentren. Was die Landesregierung geplant hat.

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Christian Piwarz informiert sich über den Einsatz von VR-Brillen im Schulunterricht.
Christian Piwarz informiert sich über den Einsatz von VR-Brillen im Schulunterricht. © dpa

Borna. Der Unterricht an Sachsens Schulen soll mit Hilfe von dreizehn Medienpädagogischen Zentren (MPZ) digitaler werden. "Es gibt noch viel zu tun bis das digitale Lernen an all unseren Schulen ganz selbstverständlich im Unterricht stattfindet", sagte Kultusminister Christian Piwarz am Montag laut einer Mitteilung bei einem gemeinsamen Besuch des MPZ in Borna mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (beide CDU).

Die Zentren seien ein wichtiger Motor, etwa zur Fortbildung der Schulen. Zudem stellten sie Bildungsmedien, beispielsweise Unterrichtsbeispiele im Bereich Robotik, bereit. Dadurch werde das Bildungssystem gestärkt und an die Lebenswelt angepasst, hieß es weiter.

Christian Piwarz und Michael Kretschmer informieren sich über den Einsatz kleiner Roboter als Lernmittel im Schulunterricht.
Christian Piwarz und Michael Kretschmer informieren sich über den Einsatz kleiner Roboter als Lernmittel im Schulunterricht. © Hendrik Schmidt/dpa

Die eigenständigen Bildungseinrichtungen befinden sich in kommunaler Trägerschaft. Sie unterstützen den Angaben zufolge rund 2.000 Schulen des Freistaats und somit etwa 33.000 Lehrkräfte auf dem Weg zum digitalen Unterricht.

Neben Borna befinden sich weitere Zentren unter anderem in Bautzen, Stollberg und Chemnitz. (dpa)