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Corona und ÖPNV: Die Angst fährt mit

In der Corona-Krise meiden Menschen bewusst Busse und Bahnen. Das zeigt eine aktuelle Studie aus Dresden.

Von Jana Mundus
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Weil sie sich und andere Menschen nicht anstecken wollen, verzichten Reisende derzeit auf Bahnfahrten. Ob das nun dauerhaft so bleibt, zeigt eine neue Studie.
Weil sie sich und andere Menschen nicht anstecken wollen, verzichten Reisende derzeit auf Bahnfahrten. Ob das nun dauerhaft so bleibt, zeigt eine neue Studie. © Symbolbild: Christian Juppe

Viele Menschen sind vorsichtig geworden. In einem Zugabteil mit Fremden sitzen, in der Straßenbahn dicht an dicht mit anderen stehen: Was vor Corona Alltag war, wirkt heute wie eine Erinnerung an lang vergangene Zeiten. Für die Deutsche Bahn oder kommunale Verkehrsbetriebe im ganzen Land bedeutet das ein Minus an Fahrgästen und Einnahmen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe veröffentlichten jetzt aktuelle Zahlen. Bis zum Jahresende werden in Dresden rund 34 Millionen Menschen weniger Bus und Bahn gefahren sein als noch vor einem Jahr. Ein Rückgang um 21 Prozent. Das liegt nicht nur an fehlenden Touristen, die in diesem Jahr nicht in die Landeshauptstadt gekommen sind. Die Zahlen zeigen auch: Ganz generell hat sich die Mobilität der Menschen im Corona-Jahr verändert. Ein Team von Dresdner Forschern beweist das nun mit ersten Ergebnissen einer Befragung von 5.000 Bürgern. Die Studie ist eine Punktlandung.

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