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Anzeigen bei Autokorso entlang der B 96

Im Konvoi durch die Oberlausitz protestierten Autofahrer gegen die Corona-Maßnahmen. Neun wurden aus dem Verkehr gezogen.

Der Autokorso gegen die Corona-Maßnahmen war am Sonnabend wieder unterwegs - hier auf der B96 bei Oppach.
Der Autokorso gegen die Corona-Maßnahmen war am Sonnabend wieder unterwegs - hier auf der B96 bei Oppach. © Matthias Weber/photoweber.de

"Freiheitliche Grundrechte bewahren" - unter diesem Motto hat es am Sonnabendnachmittag wieder einen Autokorso quer durch die Oberlausitz gegeben. Erstmals war die Aktion am vergangenen Sonnabend gestartet und wurde nun wiederholt.

Die Tour ging wieder über die Bundesstraßen 99 und 96 von Görlitz über Zittau bis nach Bautzen. Am Stadtring in Zittau und an der Friedensbrücke in Bautzen versammelten sich die Teilnehmer und fuhren dann im Korso gemeinsam weiter. Begleitet wurde der Autokorso von der Polizei. Etwa 40 Beamte waren im Einsatz, heißt es dazu von der Polizeidirektion Görlitz. Die Versammlung unter freiem Himmel sei ordnungsgemäß angezeigt worden, teilt die Polizei mit.

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Insgesamt nahmen diesmal 165 Fahrzeuge und rund 330 Personen teil. Das waren deutlich weniger, als bei der ersten Aktion dieser Art in der Vorwoche. Da waren laut Polizeiangaben etwa 500 Menschen dabei. Etwa sechs Stunden dauerte die Veranstaltung. Zu Beginn stellten sich die Teilnehmer in ihren Fahrzeugen am Gewerbering in Görlitz auf. Der Versammlungsleiter verlas die Auflagen. Die Fahrzeuge wurden in zwei Verbände, die sich im Abstand von etwa einer halben Stunde fortbewegten, aufgeteilt.

Um 14.30 Uhr startete der erste Verband mit 77 Autos und 150 Personen in Richtung Zittau. Der zweite Abschnitt folgte eine halbe Stunde später mit 88 Fahrzeugen und etwa 180 Personen. Die Teilnehmer mussten ihre Fahrzeuge kennzeichnen, dafür nutzten sie weiße Geschenkbänder an den Außenspiegeln. Die Polizei fuhr mit mehreren Streifenwagen mit, um einen störungsfreien Ablauf zu gewährleisten. So prüften die Beamten im Vorfeld, dass die Versammlungsauflagen eingehalten werden und ob die Fahrzeuge verkehrssicher sowie die Teilnehmer verkehrstüchtig sind. Besonderes Augenmerk lag auf der Einhaltung der Corona-Schutz-Verordnung.

Die Einsatzkräfte zogen insgesamt neun Autofahrer wegen Verstoßes gegen die Auflagen aus dem Verkehr. Sie hatten ihre Fahrzeuge nicht beziehungsweise falsch gekennzeichnet. In einem Fall nutzte ein Teilnehmer einen Lautsprecher am Wagen, was nicht gestattet war.

Die Beamten regelten an Schwerpunktkreuzungen den Verkehr. Kurz vor 18 Uhr erreichte der Konvoi die Friedensbrücke in Bautzen. Kurz darauf beendete der Versammlungsleiter die Versammlung. Die Versammlung löste sich danach auf. Insgesamt verlief alles friedlich, die Polizei stellte lediglich drei Ordnungswidrigkeits-Anzeigen aus.

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