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Corona in Sachsen: Welche Regeln gelten jetzt wo?

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt in ganz Sachsen. Landkreise und Großstädte reagieren mit neuen Einschränkungen. Ein Überblick.

Überall in Sachsen gibt es inzwischen Corona-Risikogebiete. Dort gelten besondere Regeln. In jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt sind sie leicht unterschiedlich.
Überall in Sachsen gibt es inzwischen Corona-Risikogebiete. Dort gelten besondere Regeln. In jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt sind sie leicht unterschiedlich. © dpa/Hauke-Christian Dittrich

Dresden. Seit 24. Oktober gilt in Sachsen eine neue Corona-Schutzverordnung. Sie bildet den Rahmen für die Kommunen, die neue Einschränkungen beschließen können, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). 

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Alle Landkreise können ihre Regeln verschärfen, wenn der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche länger als zehn Tage überschritten ist. Liegt die Wocheninzidenz mehr als sieben Tage unter dem Grenzwert, können die Einschränkungen wieder zurückgenommen werden. 

Für ganz Sachsen verbindlich ist auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Tageskliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen.

Diese Corona-Regeln gelten in Dresden

Auch Dresden ist mittlerweile Risikogebiet mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Schon in der vergangenen Woche hat die Landeshauptstadt die Regeln verschärft. Ab 27. Oktober gilt dann die neue Allgemeinverfügung. Das sind die wichtigsten Punkte.

  • Maskenpflicht: Eine Mund-Nase-Bedeckung muss nun auch in Einkaufszentren, Hotels, Museen und öffentlichen Verwaltungen, Kirchen, Tagungs- und Kongresszentren, bei Veranstaltungen im Theater, Musiktheater, Kino, Opernhäuser, Musikclubs, Zirkussen und Konzerten getragen werden - auch während der Aufführung. Dazu kommen auch Orte im Freien: an Bus- und Bahnhaltestellen, in Bahnhöfen und auf Wochenmärkten. In der belebten Innenstadt – der Prager Straße, Altstadt, der Hauptstraße und der Äußeren Neustadt - gilt die Maskenpflicht von Montag bis einschließlich Sonnabend in der Zeit von 7.30 Uhr bis 4Uhr. Nur Jogger und Radfahrer, die nicht verweilen, müssen keine Maske tragen. In Schulgebäuden gilt Maskenpflicht und zusätzlich auch auf dem Schulgelände, mit Ausnahme des Unterrichts sowie bei Tätigkeiten im Freien. Übersicht: Hier gilt in Dresden die Maskenpflicht im Freien.

  • Feiern: An privaten Feiern, Betriebs- und Vereinsfeiern dürfen maximal nur noch zehn Personen teilnehmen.

  • Veranstaltungen: Bei Groß- und Sportveranstaltungen sind maximal 100 Besucher erlaubt. Das gilt nicht für Konzertveranstaltungsorte, Kinos und Theater mit genehmigtem Hygienekonzepten. Die Genehmigung gilt weiter, wenn die Datenerfassung gesichert ist, die ganze Zeit, auch während der Aufführung, Maske getragen wird und der Mindestabstand gewahrt ist. Bei Demonstrationen gilt Maskenpflicht für alle Versammlungsteilnehmer und Ordner. Außerdem sind nur noch Kundgebungen zulässig, Aufzüge werden untersagt. Als Obergrenze für die Zahl der Versammlungsteilnehmer gilt in Flächenansatz von vier Quadratmeter pro Person, um die Abstände zwischen den Teilnehmern besser zu gewährleisten.

  • Sperrstunde: Von 22 bis 5 Uhr müssen Bars und Restaurants schließen. In dieser Zeit ist auch der Verkauf von Alkohol untersagt.

  • Kontaktdaten: In Hochschulen sowie Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Betrieben, Sportstätten, Restaurants, Hotels sowie bei Groß- und Sportveranstaltungen müssen von den Gästen Daten erhoben werden: Name, die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und der Zeitraum des Besuchs.

  • Besuchsverbot: Altenpflegeheime, Krankenhäuser und Einrichtungen der Behindertenhilfe sollen strikte Besuchszeiten einführen und die Besucherzahlen so weit wie möglich reduzieren. Ziel sei es, das Einschleppen des Virus zu vermeiden und die besonders schutzbedürftigen Personen zu schützen.

Mehr zum Thema: Corona-Regeln für die Dresden

Diese Corona-Regeln gelten im Landkreis Bautzen

Im Landkreis Bautzen ist der Wocheninzidenzwert von 50 überschritten. Seit 25. Oktober gilt die neue Allgemeinverfügung.

  • Kontaktdaten: In Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Hochschulen sowie Aus- und Fortbildungseinrichtungen müssen Besucher und Gäste zur Nachverfolgung von Infektionen Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, die Postleitzahl sowie den Zeitraum des Besuchs angeben.
  • Feiern: Im öffentlichen Raum oder privat, innen und außen, sind Feiern ausschließlich im Familien- und Freundeskreis mit bis zu zehn Personen zulässig.
  • Maskenpflicht: Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss im öffentlichen Raum an Orten, an denen Menschen dichter oder länger zusammenkommen getragen werden, unter anderem auf dem Wochenmarkt. Das gilt auch bei Versammlungen, ebenso in Geschäften und Einkaufszentren, in Bussen und Bahnen, in Museen, Hotels, Kirchen und an Orten der öffentlichen Verwaltung, sofern dort Publikumsverkehr stattfindet. In Cafés und Restaurants müssen Masken getragen werden, bis die Gäste ihren Sitzplatz eingenommen haben. In Schulgebäuden und auf dem Schulgelände gilt eine Maskenpflicht, nicht aber im Unterricht.
  • Veranstaltungen: Nur noch bis zu 100 Leuten sind erlaubt. Ausnahmen sind mit einem mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzept möglich. Und: Demonstrationen sind weiterhin erlaubt, allerdings nur ortsgebunden ohne Aufzüge. Als Obergrenze für die Teilnehmerzahl gilt vier Quadratmeter pro Person.
  • Sperrstunde: Von 22 bis 5 Uhr müssen Bars und Restaurants schließen. In dieser Zeit ist auch der Verkauf von Alkohol untersagt.

Über die Entwicklung des Coronavirus im Kreis Bautzen informieren wir Sie laufend aktuell hier.

Diese Corona-Regeln gelten im Landkreis Görlitz

 Im Landkreis Görlitz sind die Infektionszahlen am Wochenende rasant gestiegen, die Wocheninzidenz liegt weit über 50. Seit 26. Oktober gelten neue Regeln.

  • Feiern und Veranstaltungen: Familien-, Betriebs- und Vereinsfeiern im öffentlichen und privaten Raum sind ausschließlich im Familien- und Freundeskreis mit maximal zehn Personen erlaubt. Die Teilnehmerzahl von Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt.
  • Maskenpflicht: Von Montag bis Sonnabend zwischen 7 und 22 Uhr muss in allen Fußgängerzonen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Auch im Wartebereich von Bushaltestellen, Taxiständen und Bahnsteigen ist eine Maske Pflicht – täglich in der Zeit von 5 bis 22 Uhr. Auch in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Besucherverkehr wird eine Maskenpflicht angeordnet. Das gleiche gilt für Demonstrationen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In Schulgebäuden und auf dem Schulgelände gilt eine Maskenpflicht, nicht aber im Unterricht und auch nicht in den Hofpausen, wenn der Abstand eingehalten wird.
  • Sperrstunde:  Von 22 bis 5 Uhr müssen Bars und Restaurants schließen. In dieser Zeit ist auch der Verkauf von Alkohol untersagt.
  • Kontaktdaten: In Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Hochschulen sowie Aus- und Fortbildungseinrichtungen müssen Besucher und Gäste zur Nachverfolgung von Infektionen Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und den Zeitraum des Besuchs angeben. Auch bei privaten Feiern und Veranstaltungen müssen Kontaktdaten hinterlassen werden.
  • Pflegeheime und Krankenhäuser:  Zugelassen ist nur noch der Besuch von einer Person pro Tag. Auf Geburts-, Kinder- oder Palliativstationen sowie Hospizen sind Besuche von nahen Angehörigen bis zum zweiten Grad erlaubt. Auch zur Sterbebegleitung dürfen Angehörige in das Pflegeheim kommen.

Alle Infos zum Coronavirus im Kreis Görlitz gibt es hier.

Diese Corona-Regeln gelten im Landkreis Meißen

Im Landkreis Meißen liegt die Zahl der Neuinfektionen seit Montag bei mehr als 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Der Landkreis hat deswegen seine Regeln verschärft. Seit 26. Oktober gilt folgendes:

  • Feiern: Feiern sind ausschließlich im Familien- und Freundeskreis mit höchstens zehn Gästen erlaubt. Betriebs- und Vereinsfeiern sind untersagt.
  • Veranstaltungen: Die Teilnehmerzahl von Veranstaltungen wird auf 100 Personen begrenzt. Ausnahmen sind möglich, dafür brauchen die Veranstalter aber ein erneut mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmtes Hygienekonzept.
  • Maskenpflicht: An öffentlichen Orten mit vielen Besuchern muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden: auf Märkten, Bahnhöfen, an Haltestellen, Bankautomaten, in Bankinstituten und auf Demonstrationen. Auf dem Schulgelände und in Schulgebäuden gilt Maskenpflicht, mit Ausnahme des Unterrichts.
  • Sperrstunde: Von 22 bis 5 Uhr müssen Bars und Restaurants schließen. In dieser Zeit ist auch der Verkauf von Alkohol untersagt.
  • Kontaktdaten: In Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Hochschulen sowie Aus- und Fortbildungseinrichtungen müssen Besucher und Gäste zur Nachverfolgung von Infektionen Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Postleitzahl und den Zeitraum des Besuchs angeben.  

Diese Corona-Regeln gelten im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Seit 24. Oktober gilt die neue Allgemeinverfügung. Der Kreis hat die Schwelle von 50 Neuinfektionen weit überschritten.

  • Kontaktbeschränkung: Private Treffen zu Hause sind auf zehn Personen begrenzt, auch Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur bis zu zehn Personen zulässig.
  • Feiern: In Gaststätten sind bis zu zehn Personen aus dem Familien- und Freundeskreis erlaubt. Das gleiche gilt für Betriebs- und Vereinsfeiern.
  • Veranstaltungen: Die Teilnehmerzahl wird grundsätzlich auf 100 Personen begrenzt. Ausnahmen sind mit Genehmigung des Gesundheitsamtes möglich.
  • Maskenpflicht: Sie gilt in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr sowie an Bus- und Bahnhöfen. In Restaurants, Theater, Kino und bei Konzerten muss beim Betreten und Verlassen der Lokalität, in den Gängen und beim Gang auf die Toilette eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Am Sitzplatz selbst ist das nicht erforderlich.
  • Sperrstunde: Von 22 bis 5 Uhr müssen Bars und Restaurants schließen. In dieser Zeit ist auch der Verkauf von Alkohol untersagt. 
  • Pflegeheime und Krankenhäuser: Zugelassen ist der Besuch von maximal einer Person pro Bewohner/Patient pro Tag. Auch hier gelten Ausnahmen für Besuche von nahen Angehörigen auf Geburts-, Kinder- und Palliativstationen sowie Hospizen und zur Sterbebegleitung.
  • Kontaktdaten: Die Erhebung personenbezogener Daten zur Kontaktnachverfolgung ist Pflicht in Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels und bei Ansammlungen im öffentlichen Raum. Auch bei privaten Feiern und Veranstaltungen müssen Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse der Besucher sowie Zeitraum des Besuchs angegeben werden.

Über die Corona-Entwicklung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge berichten wir laufend aktuell.

Diese Corona-Regeln gelten im Landkreis Mittelsachsen

Die Wocheninzidenz im Landkreis Mittelsachsen liegt derzeit über 35. Das Landratsamt hat am 22. Oktober eine neue Allgemeinverfügung herausgegeben.

  • Kontaktbeschränkung: In der Öffentlichkeit darf man sich nur noch mit einem weiteren Hausstand oder bis zu fünf weiteren Personen treffen.
  • Feiern: Feierlichkeiten und private Zusammenkünfte in den eigenen Räumen sind auf 25 Personen beschränkt, Familienfeiern in Gaststätten sind mit höchstens 50 Personen erlaubt. Betriebs- und Vereinsfeiern dürfen mit maximal 25 Personen stattfinden.
  • Veranstaltungen: Für Veranstaltungen, für die vor dem 22. Oktober ein Hygienekonzept für mehr als 250 Menschen genehmigt wurde, müssen auf maximal 250 Personen reduziert werden.
  • Kontaktdaten: In Sportstätten, Gastronomie, Hotels und bei organisierten Zusammenkünften im öffentlichen Raum sind die Kontaktdaten der Besucher zur Nachverfolgung von Infektionen zu erheben. Auch bei Familien- und Betriebsfeiern sind Name, Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und der Zeitraum des Besuches anzugeben.
  • Besuchsverbot: Einige Krankenhäuser haben Besuchsverbote ausgesprochen.  

Mehr zur Entwicklung des Coronavirus im Raum Döbeln lesen Sie hier.

Diese Corona-Regeln gelten in Chemnitz

Chemnitz hat in der vergangenen Woche den Grenzwert von 50 überschritten und die Regeln nochmals verschärft. Ab 25. Oktober gilt die neue Allgemeinverfügung.

  • Kontaktbeschränkung: Private Treffen zu Hause sind auf zehn Personen begrenzt, auch Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur bis zu zehn Personen zulässig, bestehend aus dem eigenen und einem weiteren Hausstand.
  • Feiern: Familienfeiern wie Hochzeiten, Geburtstage, Trauerfeiern oder Jubiläumsfeiern in Gaststätten sind nur mit bis zu zehn Personen aus höchstens zwei Hausständen zulässig. Eheschließungen und Beerdigungen sind mit bis zu 15 Personen gestattet. Betriebs- und Vereinsfeiern sind untersagt.
  • Veranstaltungen: Veranstaltungen, insbesondere Sportveranstaltungen, sind bis zu einer Teilnehmerzahl von 100 Personen erlaubt.
  • Sperrstunde: Von 22 bis 5 Uhr müssen Bars und Restaurants schließen. In dieser Zeit ist auch der Verkauf von Alkohol untersagt. Die Schließung gilt auch für den Ausschank in Theater und Kinos.
  • Kontaktdaten: Die Erhebung personenbezogener Daten zur Kontaktnachverfolgung ist Pflicht für Veranstalter und Betreiber von Betrieben, Sportstätten, Gastronomie, Hotels und Ansammlungen im öffentlichen Raum. Auch bei privaten Feiern und Veranstaltungen müssen Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse der Besucher sowie Zeitraum des Besuchs angegeben werden.
  • Maskenpflicht: In öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigen Publikumsverkehr sowie an Bus- und Bahnhaltestellen besteht Maskenpflicht. Dazu gehören während der Öffnungszeiten auch Einkaufsboulevards und Einkaufszentren, der Wochenmarkt (Besucher und Verkäufer), Museen und die öffentlichen Verwaltungen.
  • Pflegeheime und Krankenhäuser: Es gilt ein Besuchsverbot. Ausgenommen sind Besuche von nahen Angehörigen auf Geburts-, Kinder-, und Palliativstationen sowie Hospizen zur Sterbebegleitung naher Angehöriger. Besuche sind nur möglich, wenn die Einrichtungen Regelungen in einem bewohnerorientierten Besuchskonzept erlassen und die Besuche in separaten Räumlichkeiten stattfinden, die entsprechend ausgerüstet sind.

Diese Corona-Regeln gelten in Leipzig

Nach einem starken Anstieg der Corona-Infektionen binnen weniger Tage hat auch die Stadt Leipzig die Maßnahmen am 27.Oktober verschärft. Der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner stieg innerhalb einer Woche auf 35,1. 

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  • Sperrstunde: Von 23 bis 5 Uhr müssen Bars und Restaurants schließen. In dieser Zeit ist auch der Verkauf von Alkohol untersagt. 
  • Kontaktdaten: Gäste in Restaurants, Betrieben, Sportstätten, Hotels, Hochschulen, Aus- und Fortbildungseinrichtungen müssen ihre Daten angeben. Dazu zählt auch die Postleitzahl.
  • Maskenpflicht: Gilt neben Einkaufzentren auch unter freiem Himmel im kompletten Bereich des Innenstadtrings, täglich von 9 bis 24 Uhr und an Bus- und Bahnhaltestellen sowie auf Wochenmärkten.
  • Feiern:  nur noch maximal 25 Gäste sind bei privaten Feiern zu Hause oder in Gaststätten erlaubt.
  • Veranstaltungen: Unter freiem Himmel sind nur noch höchstens 250 Besucher gestattet, in geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich eine Obergrenze von 150 Personen. Ausnahmen sind möglich, wenn das Gesundheitsamt das Hygienekonzept erneut genehmigt. 

Dieser Text wird laufend aktualisiert. 

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