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Erstmals Delta-Variante im Landkreis Görlitz

Die neue Mutation wurde bei einer Frau festgestellt, sie kam aus Frankreich zurück. In der Oberlausitz ist es aber nicht der erste Fall.

Im Medizinischen Labor Ostsachen können Proben seit etwa vier Wochen auf die Mutation untersucht werden.
Im Medizinischen Labor Ostsachen können Proben seit etwa vier Wochen auf die Mutation untersucht werden. © Nikolai Schmidt

Erstmals ist im Landkreis Görlitz die indische Mutante des Coronavirus, die sogenannte Delta-Variante, nachgewiesen worden. Es handelt sich um eine Reiserückkehrerin aus Frankreich. Sie hat sich direkt nach ihrer Rückkehr selbstständig in häusliche Quarantäne begeben. Der positive PCR-Test der Frau wurde dem Gesundheitsamt bereits vor zwei Tagen gemeldet.

Der erste Fall der Oberlausitz ist es nicht. Die allermeisten Proben aus den Landkreisen Görlitz und Bautzen werden im Medizinischen Labor Ostsachen in Görlitz ausgewertet. Dort besteht seit rund vier Wochen die Möglichkeit, die Delta-Variante nachzuweisen, erklärt Infektionsepidemiologe Roger Hillert. Vor Kurzen wurde bereits ein erster Fall der Delta-Variante aus dem Landkreis Bautzen festgestellt, "dieser ist inzwischen auch durch vollständige Sequenzierung bestätigt."

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Zudem gab es eine weitere neue Infektion mit dem Coronavirus. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt indes immer weiter, das RKI gibt sie am Freitag mit 4,4 an, der Landkreis mit 4,7. Derzeit befinden sich zwölf Menschen in medizinischer Behandlung in Kliniken des Landkreises Görlitz, zwei davon benötigen noch eine intensivmedizinische Betreuung.

Im Landkreis Görlitz sind bislang 1.202 Corona-Fälle nachgewiesen worden, vier davon sind aktuell noch aktiv und stehen unter Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis Görlitz 20.416 Infektionen. 1.153 Personen starben in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion.

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