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Landkreis Meißen ganz knapp vor Risikogebiet

Der Inzidenzwert steigt weiter, aber noch nicht über die 50. Was hat die Blutgruppe mit einem schweren Verlauf von Covid-19 zu tun?

Schloss Moritzburg und die gesamte Region waren am Wochenende wegen des schönen Herbstwetters gut besucht. Alle Parkplätze waren voll, die Restaurants boten wenn möglich Plätze unterm freiem Himmel an. Auch wegen der steigenden Corona-.Fallzahlen.
Schloss Moritzburg und die gesamte Region waren am Wochenende wegen des schönen Herbstwetters gut besucht. Alle Parkplätze waren voll, die Restaurants boten wenn möglich Plätze unterm freiem Himmel an. Auch wegen der steigenden Corona-.Fallzahlen. © Archiv: kairospress

Meißen. Noch hält die 50er-Marke. Der Corona-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen  liegt am Sonntag bei 47,2. Das ist ein kleiner Anstieg zum Samstag (44,3).  Damit lieg der Landkreis nur noch ganz knapp  unter der kritischen Marke, ist aber noch kein Risikogebiet.

Wie das Landratsamt weiter mitteilt, brauchen noch keine neuen verschärfenden Maßnahmen gegen die Pandemie ergriffen werden, sondern es gelten noch immer die zweite Allgemeinverfügung des Landkreises Meißen und die sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 24. Oktober. Dies kann sich in der kommenden Woche aber ändern, denn am Wochenende sind gewöhnlich die Fallzahlen wegen teilweise ausbleibender Weitermeldungen meist etwas niedriger.

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© Gesundheitsamt Meißen
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Von Samstag zu Sonntag sind insgesamt 14 infizierte Personen hinzugekommen, sodass es im Landkreis Meißen 580 positiv getestete Personen gibt, von denen sich 187 in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. Vom Freitag zu Samstag waren es 26 neue Fälle.

336 Kontaktpersonen von positiven Fällen befinden sich ebenfalls in behördlich angeordneter Quarantäne. Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 21 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen, sechs davon auf der Intensivstation. 23 Personen sind bisher insgesamt verstorben.

Nach einer Studie vom Juni 2020 sind Menschen mit der Blutgruppe Null weniger anfällig für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung als Menschen mit anderen Blutgruppen. Diese Erkenntnisse stützen jetzt Forscher aus Dänemark und Kanada mit zwei weiteren wissenschaftlichen Studien, bekräftigen aber gleichzeitig, dass es weitere Forschung braucht, um gezielte Maßnahmen daraus ableiten zu können. Das meldet rtl.de.

Die Ergebnisse verdichten die Hinweise auf einen Zusammenhang, man solle sie aber nicht überbewerten: "Wenn jemand Blutgruppe A hat, ist das kein Grund zur Panik. Und Menschen mit Blutgruppe 0 haben trotzdem keinen Freifahrtschein, um in Kneipen und Bars zu gehen", sagt Dr. Mypinder Sekhon, Co-Autor der kanadischen Studie, laut CNN.

In Deutschland haben laut rtl.de 43 Prozent der Bevölkerung die Blutgruppe A, 41 Prozent die Blutgruppe 0. Elf Prozent haben die Blutgruppe B und 5 Prozent Blutgruppe AB.

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