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Dippoldiswalde

Amtsgericht Dipps braucht mehr Platz

Das Dippser Schloss ist ein großes Gebäude. Und trotzdem reichen die Räume bald nicht mehr für die Fülle an Akten, die hier entsteht.

Hinter den Mauern des Dippser Schlosses hat das Amtsgericht seinen Sitz.
Hinter den Mauern des Dippser Schlosses hat das Amtsgericht seinen Sitz. © Frank Baldauf

Es ist ein nobler Arbeitsplatz, den die Mitarbeiter des Amtsgerichts Dippoldiswalde haben, das Dippser Schloss. Aber so eindrucksvoll das Schloss im Dippser Stadtbild steht, ist es doch ein altes Gebäude, das regelmäßig Pflege benötigt. So ist die Fassade auf der Südwestseite nicht mehr ganz in Ordnung. „Sie bräuchte eine Erneuerung“, sagt Amtsgerichtsdirektor Rainer Aradei-Odenkirchen. Er ist aber nicht sehr optimistisch, dass eine solche Aktion in nächster Zeit möglich sein wird. Angesichts der Kosten der Corona-Pandemie wird der Freistaat Sachsen an anderer Stelle sparen müssen, erwartet Aradei-Odenkirchen. Das Schloss ist Landeseigentum und wird vom Sächsischen Immobilien- und Baumanagement SIB betreut.

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Ein zweites Problem ist, dass selbst in einem so imposanten Gebäude wie dem Schloss der Platz knapp wird. „Wir suchen Räume für ein Außenarchiv“, sagt der Gerichtsdirektor. Seine Einrichtung mit ihren rund 60 Beschäftigten produziert tagtäglich neue Akten. Da es sich dabei um wichtige Dokumente handelt, müssen sie oft jahrelang aufbewahrt werden.

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