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Dippoldiswalde

Dipps ändert seine Marktregeln

Die meisten Stände sollen höhere Gebühren bezahlen. Aber ein Wunsch vieler Dippser soll auch in Erfüllung gehen.

2001 fand der Weihnachtsmarkt im Dippser Schlosshof statt. Ein solches Gedränge ist dieses Jahr sicherlich nicht zulässig.
2001 fand der Weihnachtsmarkt im Dippser Schlosshof statt. Ein solches Gedränge ist dieses Jahr sicherlich nicht zulässig. © Archiv Egbert Kamprath

Dippoldiswalde will dieses Jahr den Weihnachtsmarkt in anderer Form als bisher veranstalten. Daran passt die Stadtverwaltung jetzt auch die geltende Marktsatzung an. Marlen Alexander, die Geschäftsführerin der Weißeritztal-Erlebnisgesellschaft, die dieses Jahr den Weihnachtsmarkt organisiert, hat einen Entwurf ausgearbeitet, der dem Stadtrat auf seiner Sitzung am Mittwoch, dem 16. September, zum Beschluss vorgelegt wird. 

Reaktion auf drei Punkte

Damit reagiert die Stadt auf drei Punkte. Erstens wird vor allem der Weihnachtsmarkt räumlich erweitert, damit die Abstandsregeln infolge der Corona-Pandemie eingehalten werden können. Zweitens wird der Schlosshof wieder in den Weihnachtsmarkt einbezogen. Damit kommt sie einem Wunsch entgegen, den viele Dippser seit 2001 haben, als der Weihnachtsmarkt am Schloss stattgefunden hat, und reagiert zugleich auf die Corona-Anforderungen. Drittens nutzt die Stadt die Gelegenheit, wenn sie schon die Satzung überarbeitet, auch gleich die Preise zu verändern. In einzelnen Fällen gehen diese zurück. Beispielsweise mussten Imbissstände bisher die Woche über 4,25 Euro Standgebühr pro Quadratmeter und Tag bezahlen und am Wochenende 4,65 Euro. Künftig kostet das pauschal 3,50 Euro pro Tag. In den meisten anderen Fällen wie bei Imbissständen, Verkaufsständen oder Karussells steigen die Preise aber.

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