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Sachsen

Drama im Leipziger Zoo

Zwei der fünf kleinen Löwen sind tot, nachdem ihre Mutter durch eine Impfung ungewöhnlich aggressiv geworden ist.

Das Foto aus dem Februar zeigt Kigali mit ihren fünf Löwenkindern. Im Hintergrund ist Vater Majo zu sehen.
Das Foto aus dem Februar zeigt Kigali mit ihren fünf Löwenkindern. Im Hintergrund ist Vater Majo zu sehen. © dpa

Leipzig. Überraschend sind im Leipziger Zoo zwei Löwenbabys gestorben. Nach einer routinemäßigen Impfung des Nachwuchses habe sich Löwenmutter Kigali am Montagmorgen aggressiv verhalten und eines der insgesamt fünf Löwenjungen tödlich verletzt, teilte der Zoo am Dienstag mit.

Nach einer kurzen Trennung seien Mutter und ihre vier verbliebenen Jungtiere für die Nacht wieder zueinander gelassen worden. Damit sollte vermieden werden, dass die Mutter-Kind-Beziehung abreißt, so der Zoo. Jedoch starb in der Nacht ein zweites Löwenbaby. "Wir können nicht erklären, warum die Löwin, die sich in den vergangenen zehn Wochen intensiv um ihren Wurf gekümmert hat, so aggressiv agiert", teilte Zoodirektor Jörg Junhold mit.

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Nun soll Vater Majo, der bisher die jungen Löwen nur durch ein Sichtfenster in Augenschein nehmen konnte, zeitnah zu ihnen gelassen werden. Damit will der Zoo Mutter Kigali entlasten. Die Löwenmutter sei am Dienstag erneut von ihren Jungen getrennt worden. "Unsere Hoffnung liegt auf Majo, der den verbliebenen drei Jungtieren einen gewissen Schutz zukommen lassen soll. Gegenwärtig können wir nicht abschätzen, ob das gelingt", so Junhold.

Die Fünflinge, zwei Kater und drei Katzen, waren am 25. und 26. Dezember zur Welt gekommen. Ob Kater oder Katzen starben, teilte der Zoo zunächst nicht mit. Erst im August hatte Kigali ihren ersten Wurf kurz nach der Geburt aufgefressen. (dpa)

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