merken

Dresden

Dresden: Was tun bei Corona-Verdacht?

Das Dresdner Gesundheitsamt wird auch am Wochenende erreichbar sein, den Kontakt finden Sie im Artikel. Allerdings hat die Behörde eine Bitte.

Wer am Wochenende hohes Fieber bekommt und sich in den vergangenen 14 Tagen einem Risikogebiet aufgehalten hat, sollte das Gesundheitsamt kontaktieren.
Wer am Wochenende hohes Fieber bekommt und sich in den vergangenen 14 Tagen einem Risikogebiet aufgehalten hat, sollte das Gesundheitsamt kontaktieren. © Symbolbild: Andreas Gebert/dpa

Dresden. Wer die Befürchtung hat, er könnte sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt haben, sollte seinen Arzt anrufen und um Rat fragen. Das betrifft Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Risikogebieten aufgehalten haben und nun Krankheitszeichen wie Fieber und Husten verspüren. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, wird gebeten, sein Gesundheitsamt zu kontaktieren, egal ober sich krank fühlt. So sehen es die Hinweise des Robert-Koch-Instituts (RKI) vor. Aber was ist an Wochenenden, wenn die Arztpraxen und Ämter geschlossen haben?

Außerhalb der Sprechzeiten sichert der kassenärztliche Bereitschaftsdienst die ambulante medizinische Versorgung. Er befindet sich auf dem Gelände des Universitätsklinikums. Hier gilt ebenfalls, sich vorab telefonisch zu melden, sollte es einen begründeten Verdacht geben. Unter der Rufnummer 116117 ist der Bereitschaftsdienst erreichbar.

Die Stadt Apotheken Dresden sind für Sie da

Die Stadt Apotheken Dresden unterstützen Sie bei einer gesunden Lebensweise und stehen Ihnen sowohl mit präventiven als auch mit therapeutischen Maßnahmen, Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten zur Seite.

>>Nachrichten und Hintergründe zum Coronavirus bekommen Sie von uns auch per Email. Hier können Sie sich für unseren Newsletter zum Coronavirus anmelden.<<

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Englands Premier Johnson auf Intensivstation

Prämie für Pflegekräfte vereinbart, fast 3.100 Corona-Infizierte in Sachsen, Tschechien lockert Beschränkungen: unser Newsblog.

Symbolbild verwandter Artikel

Leere Regale im Supermarkt

Noch gibt es keinen bestätigten Fall von Coronavirus in Mittelsachsen. Trotzdem wirkt das Virus auch in der Region.

Symbolbild verwandter Artikel

Hamsterkäufe wegen Corona in Großenhain

Konserven, Nudeln, Toilettenpapier und selbst Kohlenanzünder sind seit Tagen Objekte der Begierde. Und auch anderswo im Kreis wird vorgesorgt.

Symbolbild verwandter Artikel

Hamsterkäufe in Radebeul und Coswig

Corona-Angst: Haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel sind seit letzter Woche teils ausverkauft.

Symbolbild verwandter Artikel

Meißner Märkte reagieren auf Hamsterer

In einige Regalen klaffen große Lücken. Die Marktleiter steuern jetzt gegen.

Das Gesundheitsamt kann laut Stadtverwaltung auch am Wochenende zwischen 8 und 16 Uhr angerufen werden. Damit wolle man vornehmlich den dauerhaften Informationsaustausch mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern sicherstellen, so eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Ratsuchende Bürger werden vor einem Anruf gebeten, sich noch einmal mit den Informationen des Robert-Koch-Instituts vertraut zu machen. "Sollten sie eine Antwort auf ihre Frage dort nicht finden, steht die telefonische Bereitschaft zur Verfügung." Außerhalb der genannten Zeit sei der amtsärztliche Dienst ausschließlich für Rettungsdienste, Krankenhäuser und Polizei erreichbar.

Wichtige Kontakte:

Gesundheitsamt Dresden: 0351 4885301

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117

Antworten des Robert-Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus.