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Dresdner Bräustübel öffnet wieder

Zwei Unternehmen betreiben das Haus künftig zusammen. Zuvor musste dort gebaut werden.

Von Christoph Springer
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Viele haben sich bereits am Bräustübel versucht. Hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2002. Jetzt steht ein neuer Versuch bevor.
Viele haben sich bereits am Bräustübel versucht. Hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2002. Jetzt steht ein neuer Versuch bevor. © Archiv/Steffen Füssel

Dresden. Reichlich drei Jahre lang war das Bräustübel am Könerplatz geschlossen, nun steht die Wiedereröffnung bevor. Doch es wird keine Gaststätte, wie es früher eine war. Es zieht ein neues Konzept ein, für das die zwei neuen Betreiber stehen. Wiedereröffnung ist am 1. Mai.

Die künftigen Betreiber hat eine Jury ausgewählt, die die Stadt zusammengestellt hat. Dazu gehörten Vertretern der Ämter für Hochbau und Immobilienverwaltung, für Kultur und Denkmalschutz sowie Christian Barth, der Leiter des Stadtbezirksamtes Loschwitz. Aus drei Bewerbungen konnten sie auswählen, am Freitag haben sie ihre Entscheidung bekannt gegeben. Die Gewinner sind: Die "Zum Gerücht GmbH" von Geschäftsführer Matteo Böhme. Der Dresdner betreibt nicht nur die gleichnamige Kneipe in Altlaubegast, er ist auch Veranstalter und gehört unter anderem zu den Verantwortlichen der US Car Convention. Mit seiner GmbH zusammen betreibt künftig die 1001 Märchen GmbH das Bräustübel. Sie war früher in der Kuppel der Yenidze zu Hause. Danach suchte Chef Reiner Petrovsky ein neues Zuhause für sein Theater und hatte schon Anfang 2020 das Bräustübel als neue Spielstätte auserkoren. Doch daraus wurde damals vorerst nichts. Die "umfassende und einschlägige Expertise der beiden Bewerber" aus Gastro und Kultur sei jetzt entscheidend gewesen für die Jury, teilte die Stadt mit.

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Die Suche der neuen Betreiber startete im Herbst 2020. Zuvor ist das Bräustübel saniert worden. Der Brandschutz und die Haustechnik mussten auf Vordermann gebracht werden, 75.000 Euro hat die Stadt dafür ausgegeben. Im Erdgeschoss befindet sich künftig ein kleines Stadtcafé, in dem auch regionale Produkte gekauft werden können. Das Obergeschoss wird zum kleinen Theater für die 1001 Märchen GmbH. Die Räume sollen künftig auch für Veranstaltungen und Vereinstreffen zur Verfügung stehen. Die Vereine sollen dabei vorwiegend aus Loschwitz kommen, können aber auch in anderen Stadtteilen zu Hause sein.

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