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Simson-Ausstellung in Dresden kann länger besucht werden

Im Verkehrsmuseum läuft seit Februar eine Mopedschau. Sie treibt die Besucherzahlen nach oben.

Von Christoph Springer
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Alle Mopeds der "Vogelflugserie" sind in der Simson-Ausstellung in einer Reihe zu sehen. Die Ausstellungszeit wird verlängert.
Alle Mopeds der "Vogelflugserie" sind in der Simson-Ausstellung in einer Reihe zu sehen. Die Ausstellungszeit wird verlängert. © Archiv/Christian Juppe

Dresden. Fast drei Monate länger als ursprünglich geplant kann die Simson-Ausstellung im Dresdner Verkehrsmuseum besucht werden. Das haben die Verantwortlichen angesichts des großen Interesses an der Mopedschau entschieden. Eigentlich sollte die Ausstellungszeit Mitte August enden, nun bleiben die Simson-Zweiräder bis zum 6. November in dem Museum.

Rund 70.000 Besucher waren seit ihrer Eröffnung Anfang Februar im Verkehrsmuseum. "Wir erhalten sehr positive Rückmeldungen von unseren Besucherinnen und Besuchern, die Ausstellung wird außergewöhnlich häufig für Führungen angefragt und Aktionen wie die Simson-Schau zum Museumstag ziehen tausende Simson-Fans an", berichtet Museumsdirektor Michael Vogt.

Im Rahmen der Verlängerung wird auch das Begleitprogramm der Ausstellung ergänzt: Am 5. Oktober hält Friedrich Döring, langjähriger Leiter des Ersatzteilvertriebes für Simson im IFA Kombinat für Zweiradfahrzeuge einen Vortrag zum Thema „Simson – Von der Wendezeit bis heute“. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt kostet drei Euro.

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Die Ausstellung „Generation Simson“ spürt der Faszination nach, die die Mopeds aus Suhl seit Jahrzehnten auf die Menschen ausüben, so das Verkehrsmuseum. Früher eher ein Gebrauchsgegenstand, seien Modelle wie die "Schwalbe" heute Kult. Anhand von 25 Mopeds erzählt die Ausstellung die ereignisreiche Geschichte der Firma Simson bis zu ihrer Insolvenz 2002 und beleuchtet das Comeback von Schwalbe, S 50 & Co nach dem Produktionsende.