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Neues 30-Meter-Hochhaus in Dresden geplant

In Gorbitz entsteht ein neues Hochhaus . Das Gebäude soll sich von den bisherigen Hochhäusern in der Nähe deutlich abheben.

Diese Visualisierung zeigt das zweistufige Hochhaus, das die Quarterback Immobilien AG in Dresden-Gorbitz bauen möchte.
Diese Visualisierung zeigt das zweistufige Hochhaus, das die Quarterback Immobilien AG in Dresden-Gorbitz bauen möchte. © Quarterback Immobilien AG

Dresden. Dresden bekommt ein neues Hochhaus: Am Omsewitzer Ring in Gorbitz errichtet die Quarterback Immobilien AG einen Neubau. Die Baugrube auf dem ungefähr 3.500 Quadratmeter umfassenden Grundstück ist bereits fertiggestellt. Ab November soll der Rohbau starten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

In dem knapp 30 Meter hohen Gebäude werden hauptsächlich Wohnungen entstehen. Die Rede ist von 67 Ein- bis Fünfraum-Wohnungen mit einer Fläche von jeweils 35 bis 153 Quadratmetern. Sie werden ausschließlich vermietet, so der Investor. In der Tiefgarage wolle man 54 Stellplätze schaffen. Auch 107 Fahrräder sollen Platz finden. Darüber hinaus entstehen drei Gewerbeeinheiten.

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"Wir wollen die Siedlung weiter aufwerten"

Das Haus wird aus einem neun- und einem sechsgeschossigen Gebäudeteil bestehen. Kennzeichnend seien laut Quarterback die geschwungenen Linien. Wie umlaufende Bänder sollen die durchgängigen Balkonbrüstungen jede Etage des Gebäudes prägen.

„Wir haben uns bewusst für diese anspruchsvolle Lösung entschieden, um in Gorbitz ein architektonisches Zeichen zu setzen“, sagt Quarterback-Vorstand Tarik Wolf. „Mit dieser hochwertigen Optik wollen wir die vorwiegend in Großplattenbauweise entstandene Siedlung weiter aufwerten. Die Wohnungen beschreibt Wolf als hell und modern, aber nicht luxuriös. Durch die Hanglage sei ein Blick auf das Dresdner Stadtzentrum und in die Sächsische Schweiz möglich.

Entworfen wurde der Neubau vom Dresdner Büro ZDR Architekten Düsterhöft & Richter. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2023 vorgesehen.

Quarterback Immobilien hat auch das Hochhaus am Pirnaischen Platz erworben. Das Unternehmen plant die schon lang ersehnte Komplettsanierung des 14-Geschossers. (SZ)

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