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ADFC kritisiert Elberadweg-Umleitung

Für den bevorstehenden Skiweltcup am Dresdner Königsufer soll der Elberadweg erneut umgeleitet werden. Der ADFC nennt dies "gefährlich".

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Bereits im letzten Jahr war der Elberadweg am Königsufer wegen des Skiweltcups gesperrt.
Bereits im letzten Jahr war der Elberadweg am Königsufer wegen des Skiweltcups gesperrt. © ADFC Dresden

Dresden. Der Skiweltcup darf auch in diesem Jahr am Dresdner Königsufer stattfinden, coronabedingt allerdings ohne Zuschauer. Die Leidtragenden seien die Fahrradfahrer, findet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), denn diese müssten das gesperrte Gelände an der Carolabrücke umfahren.

Die Radfahrer würden "über schmale, ungeeignete und zum Teil nicht freigegebene Gehwege mit vielen Ampeln" geschickt, schreibt der ADFC, die Umleitung sei "unvollständig und gefährlich". Autofahrer hätten dagegen mit keinen Behinderungen zu rechnen.

"Auch im Winter und gerade auch in diesen Homeoffice- und Lockdown-Zeiten wird der Elberadweg weiterhin von vielen Dresdnern für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zur Kita genutzt, wodurch der Autoverkehr und der öffentliche Nahverkehr entlastet werden“, sagt Nils Larsen, Mitglied im Vorstand des ADFC Dresden.

Nach Zählungen des ADFC aus dem Jahr 2018 passieren täglich 2.500 Fußgänger und Radfahrer den bald gesperrten Abschnitt. Der ADFC hatte bereits in den letzten Jahren bei der Stadt und dem Veranstalter des Weltcups auf die Situation für die Radfahrer hingewiesen. (SZ/trw)

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