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Dresden sucht Helfer für Oberbürgermeister-Wahl

Insgesamt 4.000 Ehrenamtliche werden für die Wahl am 12. Juni benötigt. Welche Voraussetzungen für den Einsatz gelten.

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Für die Wahl des Oberbürgermeisters sucht Dresden freiwillige Helfer.
Für die Wahl des Oberbürgermeisters sucht Dresden freiwillige Helfer. © Archivfoto: Sven Ellger

Dresden. Am 12. Juni findet die Oberbürgermeisterwahl in Dresden statt. Falls ein zweiter Wahlgang erforderlich ist, wird am 10. Juli erneut gewählt. Für den reibungslosen Ablauf der Wahl sucht die Landeshauptstadt über 4.000 ehrenamtliche Wahlhelfer.

Sie sollen für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl sorgen, zählen Stimmen aus und stellen das Wahlergebnis fest. Ab sofort können sich dafür Interessenten über das Onlineformular, per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0351 4881118 anmelden.

Wer Wahlhelfer werden möchte, sollte am Wahltag mindestens 18 Jahre alt und deutscher Staatsbürger oder eines anderen EU-Staates sein. Außerdem müssen Interessenten wahlberechtigt sein und ihren Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten in Dresden haben.

Wahlhelfer zählen nicht nur Stimmen aus

Beim ersten Einsatz werden die Wahlhelfer meistens als Beisitzende eingesetzt, um den Wahlablauf kennenzulernen. Danach können Interessenten auch als Wahlvorstehende, Schriftführende oder deren Stellvertretung berufen werden. Außerdem werden Reservekräfte gesucht, die kurzfristig einspringen können. Die Berufungsurkunden werden ab Mai versendet.

Die Wahllokale sind am Wahltag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Allerdings müssen nicht alle Mitglieder des Wahlvorstandes die gesamte Zeit vor Ort sein: Es wird am Morgen ein Schichtbetrieb organisiert. Bei der Auszählung der Stimmen ab 18 Uhr muss der gesamte Wahlvorstand anwesend sein. Die Briefwahlvorstände beginnen ihre Arbeit ab 14 Uhr.

Um genügend Wahlhelfer zu finden, läuft aktuell eine Kampagne. Über 270 Plakate werben im gesamten Stadtgebiet für das Ehrenamt im Wahlvorstand. Die Plakate sind bis zum 5. April zu sehen. Wie bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr läuft die Kampagne unter dem Thema "Einer muss es ja machen". Zusätzlich zu den Plakaten werden ab April Postkarten im gesamten Stadtgebiet verteilt. (SZ/juj)