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Dresdner Oster-Messe wird erneut abgesagt

Die besucherstärkste Messe muss zum dritten Mal in Folge aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Die Messe fürchtet Imageschäden.

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Auch im zweiten Pandemie-Jahr muss die Messe "Dresdner Ostern" aufgrund der Corona-Beschränkungen abgesagt werden.
Auch im zweiten Pandemie-Jahr muss die Messe "Dresdner Ostern" aufgrund der Corona-Beschränkungen abgesagt werden. © archivfoto: dpa/Sebastian Kahnert

Dresden. Dort, wo einst tausende Orchideen blühten, ist seit Monaten medizinisches Terrain. In die einst bunt gestalteten Messehallen ist ein steriles Impfzentrum eingezogen. Und das wird vorerst auch so bleiben: Die Verantwortlichen haben sich entschieden, die "Dresdner Ostern" abzusagen. Mit 350 Ausstellern und bis zu 55.000 Gästen war sie jährlich die besucherstärkste Messe in der Landeshauptstadt.

Mit den bestehenden und zu erwartenden Einschränkungen sei die Messe "nicht realisierbar, ökonomisch nicht vertretbar und planerisch nicht umzusetzen", heißt es in einer Pressemitteilung. Das bisherige Niveau könne nicht gehalten werden und "eventuelle Imageschäden wären weitaus schwerwiegender als ein nochmaliges Pausieren." Seit Pandemiebeginn kämpft die Messe mit Millionenverlusten ums Überleben.

Mit der Oster-Messe fällt auch die Nacht der Orchideen erneut aus. Bei der renommierten Schau setzen internationale Züchter mehr als 20.000 Pflanzen in Szene. Die Kooperation zwischen der Deutschen Orchideen-Gesellschaft und der Messe Dresden werde jedoch, auch insbesondere hinsichtlich der Bewerbung zum Europäischen Orchideen-Kongress 2024 in Dresden, auch zukünftig Bestand haben.

"Wir hoffen, dass wir 2023 wieder zur Normalität zurückkehren können", schreibt die Messe Dresden und gibt bekannt, dass die nächste Oster-Messe vom 30. März bis 2. April 2023 angedacht ist. (SZ/juj)