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So feiern Dresdner Promis Silvester

Silvester ist in Corona-Zeiten für alle anders. Auch Dresdens Promis feiern - mit wenig Leuten und ohne Feuerwerk. Nur manchen zieht es in die weite Welt.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert feiert Silvester traditionell groß, in diesem Jahr aber nicht, sondern corona-konform.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert feiert Silvester traditionell groß, in diesem Jahr aber nicht, sondern corona-konform. © René Meinig

Dresden. In diesem Jahr ist alles ein wenig anders als sonst. Weihnachten war in vielen Familien nicht weniger schön, oft aber ruhiger und mit weniger Verwandtentreffen.

Ähnlich wird bei vielen Dresdnern die Silvesternacht ablaufen. Treffen sind nur mit einem weiteren Hausstand erlaubt, Partys verboten. Genau wie das Feuerwerk. Und wie feiern die Dresdner Promis in diesem Jahr? Wir haben uns umgehört.

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Wolle Förster

Wolfgang "Wolle" Förster bei der Sushi-Zubereitung, Silvester feiert er mit besonderer Begleitung.
Wolfgang "Wolle" Förster bei der Sushi-Zubereitung, Silvester feiert er mit besonderer Begleitung. © Christian Juppe

Wolle Förster, Dresden Nachtleben-und Sushi-König, feiert Silvester mit seinem Hund. Er ist ja eigentlich ein Freund von Feuerwerken. Andererseits hat er seit zwei Jahren seine Hündin Leila, die sich Silvester bei dem Krach am liebsten unterm Bett verkriecht.

Dieses Jahr freut er sich drauf, dass er mit Leila am Silvestertag ausgiebig spazieren gehen kann, bevor es bei seinem Sushi – Liefer- und Abholservice so richtig rund gehen wird.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert

"Silvester feiern wir seit Jahren mit einem großen, festen Freundeskreis aus Studienzeiten", gibt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) Einblick in sein Privatleben. "Es gab immer ein gemeinsames Treffen irgendwo in Sachsen."

Da Hilberts Frau als Opernsängerin oft noch Vorstellung am Silvesterabend hatte, mussten diese Ziele immer relativ schnell erreichbar sein. "Wir haben uns also zum Jahreswechsel immer auf "halber" Strecke außerhalb von Dresden getroffen", so Hilbert.

Doch in diesem Jahr ist das anders, weil Familie Hilbert sich selbstverständlich an die Corona-Regeln halte. "Das geht dieses Jahr leider so nicht. Wir werden wohl dieses besondere Jahr auch besonders beenden und beginnen - gemütlich zuhause."

Oberbürgermeister Dirk Hilbert erklärt, weshalb Silvester dieses Jahr auch für ihn anders ist.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert erklärt, weshalb Silvester dieses Jahr auch für ihn anders ist. © René Meinig

Koch Gerd Kastenmeier

Promikoch Gerd Kastenmeier ist am 31. Dezember in Saudi-Arabien, denn er nimmt als Team-Koch an der Rallye Dakar teil, die vom 3. bis 15. Januar dauert. Kastenmeier wurde für die Rallye Dakar vom x-raid Team wieder als Team-Koch engagiert und ist Silvester schon im Team-Lager in Saudi-Arabien, um alles vorzubereiten.

Etwa 90 Leute – Fahrer, Mechaniker und so weiter – müssen täglich bekocht werden. Das ist wegen Corona dieses Mal aufwendiger, Einkäufe zwischendurch sollen vermieden werden, damit keine Viren von außen in das Team getragen werden können. Deshalb muss Gerd Kastenmeier unter anderem jeden Tag 15 Kilo Brot backen.

Das Zubehör und haltbare Lebensmittel wurden vor Wochen schon nach Saudi-Arabien geschickt. Frische Lebensmittel sind bestellt und werden am 30. Dezember und hoffentlich auch an einer Zwischenstation geliefert.

Gerd Kastenmeiers Arbeitsplatz ist ein Küchenanhänger an einem LKW - ein umgebauter Kühl-Container, der zwei Drittel Küche und ein Drittel Kühlzelle beherbergt. Auf dem Küchen-LKW befindet sich ein Dachzelt, der Schlafplatz von Gerd Kastenmeier.

Promikoch Gerd Kastenmeier ist trotz Corona auf einer entfernten Reise.
Promikoch Gerd Kastenmeier ist trotz Corona auf einer entfernten Reise. © Sven Ellger

Magier André Sarrasani

31 Jahre lang hat André Sarrasani Weihnachten und auch Silvester auf der Bühne erlebt. Die vergangenen 15 Jahre stand er dabei in seiner eigenen Dinner-Show im Trocadero-Zelt.

Aufs neue Jahr hat er dann mit seinen Gästen angestoßen. Die Jahre davor war er bei Weihnachts-Zirkussen engagiert und hatte Auftritte.

"Wegen Corona ist in diesem Jahr alles anders", so Sarrasani. Auftreten darf er nicht, deshalb wurde bereits Weihnachten im engsten Familienkreis gefeiert. André Sarrasani, seine Frau Edith, die beiden gemeinsamen Kinder und Sarrasanis Mutter Ingrid Stosch-Sarrasani.

André Sarrasani steht Silvestern nicht auf der Bühne, das gab es seit vielen Jahren nicht mehr.
André Sarrasani steht Silvestern nicht auf der Bühne, das gab es seit vielen Jahren nicht mehr. © René Meinig

"Wir haben uns isoliert, meine Mutter ist 87 Jahre und gehört damit zur Risikogruppe." Familienspaziergänge, leckeres Essen und gute Familiengespräche - die Sarrasanis tun all das, wozu sie sonst kaum kommen. "Unser Sohn wünscht sich meist Raclette - er nennt es kochen auf dem Tisch."

Sarrasani freue sich über die gemeinsame Zeit, aber auch bereits auf Auftritte, sobald diese wieder möglich sind. "Es gibt Licht am Ende des Tunnels, auch wegen der angelaufenen Impfungen."

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