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Gas- oder Holzkohlegrill: Der Faktencheck

Viele schwören auf den klassischen Holzkohlegrill. Ein Gasgrill ist jedoch eine Alternative – geschmacklich und wenn es schnell gehen soll.

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Für Grill-Liebhaber einen Blick wert: der Gasgrill
Für Grill-Liebhaber einen Blick wert: der Gasgrill © Manuel Silve | Unsplash

Sicher: Glühende Kohlen und Rauch verleihen dem Grillen seinen Charme. Denn es hat etwas Ursprüngliches, das Fleisch unter freiem Himmel zu brutzeln. Doch der Gasgrill braucht sich nicht zu verstecken. Er überzeugt anders.

Geschmacklich sehr ähnlich

Die Liebhaber des Kohlegrills schätzen vor allem das rauchige Aroma, das ein Gasgrill so nicht hinbekommt. Doch das ist ein Irrglaube. Denn verschiedene Blindverkostungen, unter anderem von Sterne-Koch Johann Lafer, ergaben: Tester haben kaum einen Unterschied geschmeckt. Doch auch bei Gasgrills ist eine rauchige Note möglich: durch sogenannte Smoking-Chips. Diese eignen sich auch für Holzkohlegrills.

In der Kürze liegt die Würze

Ein Vorteil des Gasgrills ist aber offensichtlich. Er ist unglaublich schnell. Während die Holzkohle noch durchglüht, ist der Gasgrill mit dem Grillgut schon fertig. Denn dieser heizt sich auf Knopfdruck schnell hoch. Somit ist der Grill perfekt für mehrere Personen, die schnell satt werden wollen.

Nachteile des Gasgrills

Allerdings ist der Gasgrill nicht nur vorteilhaft. Zum einen kostet er vergleichsweise viel: Ein kleiner Gasgrill beginnt preislich meist ab 150 bis 200 Euro. Zum anderen sind besonderes die größeren Modelle sehr unhandlich und schwer. Der gravierendste Nachteil: Während Holzkohle nahezu 24 Stunden an jeder Tankstelle erhältlich ist, müssen Gasflaschen in bestimmten Läden zu eingeschränkten Öffnungszeiten gekauft werden. Wer damit leben kann, erhält jedoch einen sauberen und schnellen Grill.

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