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Wer früh sät, erntet länger?

Der Februar ist ein guter Monat, um mit der Aussaat von einigen Gemüse- und Blumensorten zu beginnen. Welche das sind und was es zu beachten gilt.

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Ein Samen braucht nicht viel um zu keimen. Ein paar Tipps können dennoch hilfreich sein.
Ein Samen braucht nicht viel um zu keimen. Ein paar Tipps können dennoch hilfreich sein. © Cora Müller - stock.adobe.com

Eine frühe Aussaat hat mehrere Vorteile, die sich positiv auf das Wachstum und die Gesundheit Ihrer Pflanzen auswirken können. So ermöglicht eine Aussaat bereits im Februar, Ihre Pflanzen früher zu ernten, da sie bereits eine längere Wachstumszeit hatten. Auch können Pflanzen zunächst länger wachsen, bevor die Hitze des Sommers einsetzt. Dies kann dazu beitragen, dass die Pflanzen kräftiger und widerstandsfähiger werden, was ihnen hilft, Stressfaktoren wie Dürre und Hitze besser zu überstehen. Außerdem haben Sie unter Umständen eine größere Auswahl an Pflanzen und Sorten. Einige Sorten können im späteren Frühling oder Sommer schwerer zu finden sein. Wenn Sie frühzeitig mit der Aussaat beginnen, können Sie auch das Schädlingsrisiko verringern, da Schädlinge in der Regel später im Jahr auftreten.

Der Februar ist ein guter Monat, um mit der Aussaat von einigen Gemüse- und Blumensorten zu beginnen. Hier sind einige Pflanzen, die im Februar gesät werden können:

  • Gemüse wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Salat, Kohl, Brokkoli, Sellerie oder Kohlrabi
  • Blumen wie Petunien, Impatiens, Ringelblumen, Zinnien, Kosmeen, Stiefmütterchen oder Vergissmeinnicht

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine frühe Aussaat auch einige Herausforderungen mit sich bringen kann. Dazu gehören die Notwendigkeit, die Pflanzen in Innenräumen oder unter Schutz zu halten, bis das Wetter ausreichend warm wird, sowie die Möglichkeit von Frost und kälteren Temperaturen im Frühjahr. Wenn Sie jedoch die richtigen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und die Bedürfnisse Ihrer Pflanzen berücksichtigen, kann eine frühe Aussaat gelingen.

7 Tipps für die erfolgreiche Früh-Aussaat

Es ist wichtig, die Samen zur richtigen Zeit zu säen. Überprüfen Sie die Packungsbeilage, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Samen zur richtigen Jahreszeit und unter den richtigen Bedingungen säen.

2. Bereiten Sie den Boden vor:
Der Boden sollte locker und fruchtbar sein, damit die Samen leicht Wurzeln schlagen und wachsen können. Entfernen Sie Unkraut und Steine und fügen Sie bei Bedarf Kompost oder Dünger hinzu.

3. Säen Sie nicht zu tief ein:
Die meisten Samen sollten in einer Tiefe von 2 bis 3 Mal ihrer Größe gesät werden. Wenn die Samen zu tief oder zu flach gesät werden, können sie Schwierigkeiten haben, zu keimen.

Halten Sie den Boden feucht, aber nicht zu nass, um das Wachstum Ihrer Samen zu fördern. Gießen Sie regelmäßig und vermeiden Sie es, den Boden austrocknen zu lassen.

5. Geben Sie den Samen genügend Licht:
Viele Samen benötigen ausreichend Licht, um zu keimen und zu wachsen. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Samen an einem Ort platzieren, an dem sie genügend Licht erhalten.

6. Schützen Sie die Samen vor Schädlingen:
Schädlinge wie Vögel oder Nagetiere können Ihre Samen stören. Bedecken Sie den Bereich mit Netzen oder einer dünnen Schicht Mulch, um sie zu schützen.

7. Markieren Sie Ihre Samen:
Wenn Sie mehrere Sorten von Samen pflanzen, ist es wichtig, sie zu markieren, damit Sie später wissen, was wo wächst.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, sollten Sie in der Lage sein, Ihre Samen erfolgreich zu säen und eine schöne Pflanzenzucht zu erzielen.

Jungpflanzen als Alternative

Wer mit der Anzucht eigener Pflanzen unsicher ist, zu wenig Platz für die Ansaat im Innenraum hat oder den richtigen Moment im zeitigen Frühjahr verpasst, für den bieten Jungpflanzen aus Gärtnerei, Bau- oder Fachmarkt* eine gute Alternative. Diese sollten allerdings erst deutlich später im Jahr angeschafft und dann direkt ins Freiland oder in ausreichend große Töpfe verbracht werden. Empfindliche Pflanzen am besten erst nach den Eisheiligen.

© DDV Media

Disclaimer: Dieser Artikel wurde von DDV Media erstellt. Er ist kein reguläres Angebot von Sächsische.de und fällt nicht unter die Verantwortung der Redaktion.

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