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Pirna
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Neue Chance für den Winterberg

Auf dem Berg soll es wieder Bewirtung geben. Auch vom Amselfall gibt es eine gute Nachricht.

Von Dirk Schulze
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Der Weg in den Amselgrund wird gesichert, sodass er  begehbar bleibt.
Der Weg in den Amselgrund wird gesichert, sodass er begehbar bleibt. © Archivfoto: Daniel Förster

Noch in dieser Saison soll es wieder eine Einkehr für Wanderer auf dem Großen Winterberg in der Sächsischen Schweiz geben. Überraschend kündigte der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Montag eine Übergangslösung für die Gastronomie auf dem Berggipfel an. Wie diese im Detail aussehen soll, wurde nicht bekannt. Das traditionsreiche Berghotel ist seit gut zwei Jahren geschlossen, bis zum Herbst 2018 hatte Pächter Marc Henkenjohann dort noch einen Imbiss betrieben, im Winter meldete er Insolvenz an. Für seine Umbaupläne gab es keine Einigung mit dem Freistaat, dem die Immobilie gehört.

Die jetzt angekündigte Übergangslösung ist das Ergebnis einer Beratung mit Vertretern mehrerer Ministerien des Freistaats. Initiiert wurde das Treffen vom neuen Vorsitzenden des Tourismusverbandes, Landrat Michael Geisler, und dem Landtagsabgeordneten Jens Michel (beide CDU). Der Tourismusverband wolle nun Vorschläge für die Zukunft des Objekts erarbeiten. Die Einkehr solle erhalten bleiben, ebenso wie das Zeughaus im Großen Zschand, das ebenfalls geschlossen ist. Auch für die geschlossene Baude am Beuthenfall und die Heidemühle soll es Gespräche geben.

Zudem soll der Weg an der Amselfallbaude kurzfristig gesichert und so für Wanderer offen gehalten werden. Die dortige Einkehr ist seit Kurzem wegen Felssturzgefahr geschlossen.

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