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Deutsche-Welle-TV wirbt weltweit für Glashütte

Der Auslandssender stellt die Uhrmacherei in einer knapp halbstündigen Sendung vor, die auch im englischsprachigen Programm läuft.

Von Maik Brückner
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Moderatorin Hannah Hummel hat im Auftrag der Deutschen Welle das Uhrenmuseum besucht, um es einem weltweiten Publikum vorzustellen.
Moderatorin Hannah Hummel hat im Auftrag der Deutschen Welle das Uhrenmuseum besucht, um es einem weltweiten Publikum vorzustellen. © Deutsche Welle, Hintergrundfoto René Gaens

Die Stadt Glashütte wird einmal mehr einem internationalen Publikum vorgestellt. Diesmal vom Auslandssender Deutsche Welle. Dieser hat eine neue touristische Serie gestartet, in deren Mittelpunkt der Freistaat Sachsen steht.

Unter dem Titel „Ausfahrt Kultur – Entdeckungen in Sachsen“ werden in sieben Folgen à 26 Minuten kulturelle Sehenswürdigkeiten vorgestellt, darunter auch die Uhrmachertradition in Glashütte. Durch die Sendung führt die deutsch-schottische Moderatorin Hannah Hummel.

Sachsens Kulturministerin ist begeistert

Wie Michael Hammer, Sprecher des Uhrenmuseums Glashütte, informiert, fanden die Dreharbeiten für den Film im Juli statt. Dabei interviewte Hannah Hummel unter anderem auch den Leiter des Uhrenmuseums, Ulf Molzahn. Gefilmt wurde aber auch beim Uhrenhersteller Nomos Glashütte.

Die Sendereihe entstand in Zusammenarbeit mit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS). Die Premiere des ersten Teils, in dem Moritzburg und Radebeul im Mittelpunkt standen, fand am 4. November in Radebeul statt.

Dort sagte Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU): "Die Sendereihe Ausfahrt Kultur verbindet die Themen Reisen und Kultur und stellt wunderbar viele Orte und Sehenswürdigkeiten in unserem Land vor, die vor allem in kultureller Hinsicht einmalig und sehenswert sind." Die Ausstrahlung helfe dabei, das reiche kulturelle Erbe Sachsens einem weltweiten Publikum vor Augen zu führen und als Reiseanlass ans Herz zu legen.

Moderatorin Hannah Hummel im Gespräch mit dem Leiter des Uhrenmuseums, Ulf Molzahn.
Moderatorin Hannah Hummel im Gespräch mit dem Leiter des Uhrenmuseums, Ulf Molzahn. © Deutsches Uhrenmuseum Glashütte

In weiteren Folgen, von denen die ersten schon ausgestrahlt wurden, geht es unter anderem um Leipzig, Dresden, die Sächsische Schweiz, um das August Horch-Museum in Zwickau und um Bad Muskau in der Oberlausitz. Hannah Hummel führt die Zuschauer auch zu etwas unbekannteren, aber nicht minder sehenswerten Zielen.

Über die Glashütter Uhrmacherei wird im Ausland oft berichtet. Der Reporter Fred Pleitgen stellt die Uhrenstadt bereits 2014 im amerikanischen Nachrichten-Kanal CNN vor. Sein Grund damals: Glashütte sei eine ostdeutsche und gesamtdeutsche Erfolgsgeschichte, sagte Pleitgen damals. Die hier hergestellten Produkte seien international bekannt. Er besuchte Lange Uhren, Nomos und das Uhrenmuseum.

Die Glashütte-Folge der Deutschen Welle ist ab dem 3. Dezember im deutschsprachigen Programm der Deutschen Welle zu sehen. Geplante Sendezeiten sind Freitag, 3.12., 22.30 Uhr, Sonnabend, 4.12., 8 und 15.30 Uhr, Sonntag, 5.12., 3.15 und 20 Uhr.

Es gibt auch eine Version für das englischsprachige Programm. Der Glashütte-Beitrag wird ab dem 4. Dezember auch auf den Social Media Kanälen der Deutschen Welle zu sehen sein.